Deutsch "Morgen" oder "morgen"

Du möchtest wissen, wann man das Wort Morgen/morgen groß oder klein schreibt? Dann bist du hier genau richtig. Steig direkt ins Thema ein.

„Guten Morgen! Denk bitte daran, heute schon Deine Tasche für das Schulturnier zu packen, damit es morgen nicht zu stressig wird.“

Das – oder etwas Ähnliches – haben wir bestimmt alle mal von unseren Eltern oder Lehrer*innen gehört. Was uns beim Hören nicht auffällt, sehen wir, wenn wir die Sätze lesen: Es gibt zwei Schreibweisen von „morgen“ – groß und klein. 


Warum das so ist und wann welche Variante die richtige ist, schauen wir uns in diesem Artikel an.

Die korrekte Schreibweise: „Morgen“ oder „morgen“ – groß oder klein

„Morgen“ bzw. „morgen“ ist ein besonderer Fall der deutschen Rechtschreibung. Mal schreibst Du es groß und mal klein. Und das ist nicht nur abhängig davon, ob das Wort am Satzanfang steht oder nicht. Schauen wir uns zum Anfang zwei Beispiele an:

  • „ab morgen“ – groß oder klein?
  • „am Morgen“ – groß oder klein?


Wie Du siehst, nehmen wir die Antwort vorweg: Im ersten Beispiel wird morgen kleingeschrieben, im zweiten groß. Im ersten Beispiel steht „morgen“ für den Tag nach heute. Im zweiten Satz bezieht es sich auf die Tageszeit „Morgen“. 

Davon kannst Du die Regel zur Groß- und Kleinschreibung bereits ableiten: Wie Du es schreibst, hängt davon ab, um welche Wortart es sich handelt. Das Adverbmorgen“ schreibst Du klein, das Substantiv „Morgen“ groß.

Zum besseren Verständnis schauen wir uns beides ganz genau an!

Großschreibung von Morgen: Erklärung und Beispiele

Als Substantiv beschreibt das Wort „Morgen“ die Tageszeit, zu der der Tag beginnt. In diesem Fall wird es großgeschrieben. Falls Du Dir nicht sicher bist, kannst Du das Substantiv daran erkennen, dass ein Artikel davor steht oder stehen kann.

Wir verdeutlichen das mit einigen Beispielen:

  • Ich habe heute Morgen verschlafen.
  • Ich wünsche Dir einen guten Morgen.
  • Wie war der Morgen nach der Party?
  • Früh am Morgen gefällt es mir draußen am besten.
  • Ich laufe jeden Morgen um den See.

Ein bestimmter oder unbestimmter Artikel zeigt an, dass es sich beim Wort „Morgen“ um ein Substantiv handelt, das Du großschreibst. Das gilt auch für Indefinitpronomen wie jeden oder eine Verschmelzung eines Artikels mit einer Präposition, wie etwa am (= an + dem).

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Achtung

Beschreibst Du etwas, das regelmäßig passiert, kannst Du statt des Substantivs „Morgen“ das Adverb „morgens“ verwenden. Das schreibst Du wie alle Adverbien klein. 

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Kleinschreibung von morgen: Erklärung und Beispiele

Sprichst Du vom nächsten Tag, nutzt Du „morgen“ als Adverb. Dann wird es kleingeschrieben. Außer natürlich am Satzanfang.


Beispiele:

  • Tschüs, bis morgen!
  • Hast Du schon die Hausaufgaben für morgen gemacht?
  • Ich habe morgen leider keine Zeit.
  • Morgen feiere ich meinen Geburtstag mit einer riesigen Party.
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Achtung

„morgen früh“ – Schreibweise: Nutzt Du diese Wendung, kannst Du „früh“ nach Belieben groß- oder kleinschreiben. Wichtig ist allerdings, dass Du „morgen“ kleinschreibst.

Zusammenfassung: Das Wichtigste zur Groß- und Kleinschreibung von „Morgen“ und „morgen“.

  • Es gibt verschiedene Schreibweisen: „Morgen“ und „morgen“.
  • Sprichst Du von der Tageszeit, nutzt Du das Substantiv „Morgen“, das großgeschrieben wird.
  • Meinst Du den nächsten Tag, verwendest Du das Adverb „morgen“, das kleingeschrieben wird.


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Was ist korrekt: bis morgen – groß oder klein? Sie rief zum Abschied: ______

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