Deutsch – Personalpronomen im Akkusativ

Du möchtest alles über Personalpronomen im Akkusativ im Fach Deutsch lernen? Dann bist du bei uns genau richtig! Steig direkt ins Thema ein!

Personalpronomen im Akkusativ: Erklärung und Übungen

Die deutsche Sprache ist eine komplizierte Sprache, sie basiert auf einem umfangreichen Regelwerk und kennt unzählige Ausnahmen. Dennoch ist Deutsch auch eine schöne Sprache. Wenn du mit ihr gut umgehen kannst, wirst du bald sehr flüssig und eloquent klingen.

Das schafft gesellschaftliche Anerkennung und führt mit Sicherheit dazu, dass dir Menschen gerne zuhören. Damit du dieses Ziel erreichst, gehört es (unter anderem) auch dazu, dass du die Anzahl der Wortwiederholungen reduzierst.

Und genau aus diesem Grund musst du diese Lektion genau lesen. Personalpronomen im Akkusativ (die Frage lautet „Wen oder was?”) sind Pronomen, die das direkte Objekt (also Personen, Gegenstände, Sachverhalte und Zustände) in einem Satz ersetzen.

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Beispiel

–› Susi schaut sich gerade den Film an.

  Erklärung:

den Film” ist das Objekt des Satzes.

Ersatz durch das Personalpronomen im Akkusativ:

–› Susi schaut ihn sich gerade an.


–› Michi sagt: „Ja, Ich sehe die Vögel am Himmel.”

 Erklärung:

„die Vögel” ist das Objekt des Satzes.

Ersatz durch das Personalpronomen im Akkusativ:

   –› Michi sagt: „Ja, ich sehe sie am Himmel.”


Wenn es aus Zwecken der Erklärung nicht nötig ist, kannst du das Objekt auch einfach durch das Personalpronomen im Akkusativ ersetzen. So klingt ein Satz dynamischer.

Bildung der Personalpronomen im Akkusativ

Schau dir die Tabelle genau an. Hier findest du alle Personalpronomen der deutschen Sprache, vor allem aber auch Beispiele für Personalpronomen im Akkusativ.

Wichtig: Die Personalpronomen unterscheiden sich nach Person und Numerus und sie sind deklinierbar. Das heißt, du musst sie passend zu ihrem Fall (Kasus) angleichen.


NominativGenitiv
1. Person Singularichmir
2. Person Singulardudir
3. Person Singularer/sie/esihm/ihr/ihm
1. Person Pluralwiruns
2. Person Pluralihreuch
3. Person Pluralsieihnen



DativAkkusativBeispielsatz (Akkusativ)
1. Person SingularmirmichFrauke ruft mich.
2. Person SingulardirdichIch sehe dich schon an der Ecke!
3. Person Singularihm/ihr/ihmihn/sie/esMax kennt ihn/sie/es gut.
1. Person PluralunsunsEr hat uns alle eingeladen
2. Person PluraleucheuchIch möchte euch in den Ferien sehen.
3. Person PluralihnensieSusi sagt: Sie sind gerade angekommen.
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Merke

Sie und es bleiben wie im Nominativ.

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Anwendung der Personalpronomen im Akkusativ

Jetzt hast du schon viele Informationen zu Personalpronomen im Akkusativ erhalten. In diesem Abschnitt lernst du nun genau, wie du sie in einem Satz findest. Stets ist die Frage nach dem vierten Fall – also dem Akkusativ – die Grundlage: „Wen oder was?“

BeispielAkkusativ-FragePersonalpronomen im Akkusativ
Mein Vater ruft mich an. Wen oder was ruft mein Vater an? 

mich 

1. Person Singular

Mike sagt zum Sänger: „Sie wollen dich bei ihrer Party.” Wen oder was wollen sie bei ihrer Party? 

dich

2. Person Singular

Habt ihr ihn gesehen? Wen oder was habt ihr gesehen? 

ihn

3. Person Singular

Triffst du sie heute? Wen oder was triffst du heute? 

sie

3. Person Singular

Susi hat es allen verdorben. Wen oder was hat Susi verdorben? 

es

3. Person Singular

Besucht uns doch gerne mal wieder!Wen oder was besucht ihr? 

uns

1. Person Plural

Frank hilft euch mit. Wen oder was hilft Frank mit? 

euch

2. Person Plural

Frank und Mike treffen sie. Wen oder was treffen Frank und Mike? 

sie

3. Person Plural 

Besonderheiten in der Anwendung

Es gibt noch zwei Besonderheiten, die du beim korrekten Einsatz von Akkusativ-Pronomen beachten musst. 


1. Position

Die Stellung des Akkusativ-Pronomens innerhalb eines Satzes ist nicht immer gleich, tatsächlich kann die Position auch häufiger variieren. Der Standard ist, dass das Pronomen nach dem Verb steht:

–› „Ich sehe sie nicht mehr!”

Wenn z.B. eine Mutter über ihre Kinder am Strand spricht. Um aber eine stärkere Betonung auf die Kinder zu geben – weil die Mutter sie nicht mehr am Strand sehen kann – ist auch diese Variante möglich:

–› „Sie sehe ich nicht mehr.”

2. Betonung

Bestimmte Pronomen bieten sich für die Betonung innerhalb eines Satzes an. Wenn man sich auf eine bestimmte Person bezieht, dann wird das Akkusativ-Pronomen auch verbal stärker betont:

 –› „Ich kenne ihn doch.”

Oder auch:

–› „Ihn kenne ich doch.”

Zusammenfassung

Das Akkusativ-Pronomen sorgt dafür, dass Wortwiederholungen in einem Satz oder auch einer textlichen Ausführung verhindert werden. Das direkte Objekt (Personen, Gegenstände, Sachverhalte und Zustände) wird durch ein Pronomen (mich, dich, ihn, sie, es, uns, euch, sie) ersetzt. Somit wirkt die Sprache flüssiger und dynamischer.

Die Identifikation des Akkusativ-Pronomen ist übrigens recht leicht: Sie orientiert sich an der Fragestellung nach dem vierten Fall: „Wen oder Was?”

Personalpronomen im Akkusativ: Übungen

Welches der drei Pronomen ist kein Akkusativ?

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