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Aktuelle Pressemitteilung von November 2020

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung der Schülerhilfe


Homeschooling-Studie der Schülerhilfe: Jedes fünfte Kind brauchte im Lockdown Nachhilfe

  • Studie von Schülerhilfe zeigt: Acht von zehn Eltern besorgt um schulische Entwicklung ihres Kindes
  • Anlaufstelle Nummer 1: Zwei von drei SchülerInnen von Geschwistern oder Eltern bei Aufgaben unterstützt
  • Problemfächer Mathe und Englisch: Jedes fünfte Kind nahm Nachhilfe in Anspruch

Gelsenkirchen, den 11. November 2020: Die Pandemie macht auch vor Bildung nicht halt. Acht von zehn Eltern machen sich nach monatelangem Homeschooling Sorgen um die schulische Entwicklung ihrer Kinder. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Schülerhilfe. Wie der Lernalltag von SchülerInnen zuhause aussah und welche Rolle Familienmitglieder, Lernvideos und Online-Nachhilfe spielten, stellt das Nachhilfeinstitut in der Homeschooling-Studie vor. An der von Fittkau & Maaß durchgeführten Befragung nahmen über 1.500 Eltern stellvertretend für ihre Kinder teil. Die Studienergebnisse sind dabei relevanter denn je, da die Betreuung zuhause wegen der aktuellen Entwicklungen erneut im Raum steht.

Drei Stunden Homeschooling pro Tag: GymnasiastInnen büffelten am längsten
Statt jeden Tag mehrere Stunden die physische Schulbank zu drücken, lernten die Schülerinnen und Schüler ab März diesen Jahres fast nur noch zuhause. Doch nur durchschnittlich 2,2 Stunden verbrachten sie dabei täglich mit digitalem Unterricht und Hausaufgaben. Knapp jedes zehnte Kind hatte sogar weniger als eine Stunde pro Tag mit Schulaufgaben zu tun. Die Schulform macht hier einen Unterschied: Der Arbeitsaufwand für BerufsschülerInnen war im Schnitt mit ein bis zwei Stunden pro Tag der geringste. Am längsten saßen GymnasiastInnen an ihren Schreibtischen, sie kamen durchschnittlich auf zwei bis drei Stunden täglich.

In der Homeschooling-Zeit holten sich die meisten SchülerInnen Hilfe bei ihren Schulaufgaben. Quelle: Schülerhilfe

Familie, Erklärvideos und Lerngruppen: SchülerInnen holten sich aktiv Hilfe
Viele SchülerInnen brauchten zusätzliche Unterstützung, um den Schulstoff zu verinnerlichen. Am häufigsten griffen ihnen dabei Eltern oder Geschwister unter die Arme, sie halfen zwei von drei Kindern bei ihren täglichen Aufgaben. Intensiv nutzten Schülerinnen und Schüler zudem Lernvideos: Knapp jede bzw. jeder Dritte ließ sich so den Stoff erklären. Besonders Online-Lernportale oder Apps waren beliebt unter den Jugendlichen und Kindern. Jede bzw. jeder Vierte machte dort Aufgaben oder füllte Arbeitsblätter aus. Viele SchülerInnen (23 Prozent) schlossen sich außerdem zu Online-Lerngruppen zusammen.

In Mathe oder Englisch: Fast jedes fünfte Kind brauchte Nachhilfe
Jedes fünfte Kind nahm während des Homeschoolings Nachhilfeunterricht in Anspruch. „Ob Pandemie oder nicht – Mathematik ist und bleibt das Problemfach Nummer 1“, fasst Anja Dudziak, pädagogische Leiterin, zusammen. Knapp drei Viertel der Nachhilfeschülerinnen und -schüler brauchten in diesem Fach Unterstützung. Englisch fällt vielen Kindern ebenfalls nicht leicht, jedes Dritte wurde in der Fremdsprache außerschulisch gefördert. Auch Online-Nachhilfe durch professionelle LehrerInnen wurde gern angenommen. Noch vor drei Jahren fand kaum Unterricht per Video-Chat statt, in der Homeschooling-Zeit wurde bereits jede fünfte Nachhilfestunde online abgehalten.

„Die Studie hat uns eindrücklich gezeigt, wie herausfordernd Homeschooling für SchülerInnen wirklich ist. Gleichzeitig wurde deutlich, welchen Stellenwert Online-Nachhilfe in diesen schwierigen Zeiten hat, um SchülerInnen bestmöglich zu unterstützen“, resümiert Anja Dudziak. Sie ergänzt: „Ob unsere Online Nachhilfe mit persönlichen LehrerInnen, die Nachhilfe App zur Hausaufgabenhilfe oder das Online-LernCenter – mit unseren digitalen Nachhilfeangeboten lernen Kinder und Jugendliche auch zuhause nachhaltig.“

Über Anja Dudziak
Anja Dudziak ist die pädagogische Leiterin der Schülerhilfe und ist für alle pädagogischen Angebote für Schüler und Nachhilfelehrer des Nachhilfeinstituts verantwortlich. Sie sucht nach immer neuen Wegen, um mit Lernkonzepten und -materialien die Schüler noch besser zu fördern. Während ihres Studiums der Germanistik, Pädagogik und Wirtschaftspädagogik gab sie sieben Jahre lang selbst Nachhilfeunterricht bei der Schülerhilfe.

Über die Schülerhilfe:
Die Schülerhilfe ist einer der führenden Anbieter von qualifizierten Bildungs- und Nachhilfeangeboten in Deutschland und Österreich sowie Deutschlands drittgrößtes Franchise-System. Seit über 45 Jahren bietet sie Einzelnachhilfe in kleinen Gruppen von drei bis fünf SchülerInnen. Die Schülerhilfe bietet Nachhilfe in Mathe, Deutsch, Englisch und vielen weiteren Fächern. Qualifizierte und motivierte NachhilfelehrerInnen kümmern sich individuell um jeden Schüler bzw. jede Schülerin und helfen, seine oder ihre Leistungen dauerhaft zu verbessern. Dies belegt auch eine wissenschaftliche Studie der Universität Bayreuth. Die Schülerhilfe fördert an rund 1.100 Standorten mehr als 125.000 Schülerinnen und Schüler jährlich. Als wichtiger privater Bildungsdienstleister hält die Schülerhilfe ein breites Angebot bereit, das neben Nachhilfe auch Prüfungsvorbereitungen und Ferienkurse umfasst. Ein Qualitätsmanagementsystem, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, dient dazu, ein Höchstmaß an Qualität und Kundenorientierung zu erzielen. Mit Erfolg, denn 94 Prozent der KundInnen sind zufrieden und würden die Schülerhilfe weiterempfehlen.

www.schuelerhilfe.de
www.facebook.com/schuelerhilfe

Pressekontakt
Pressesprecherin Schülerhilfe: Denise Kirchberger
PR-Agentur: Lea Schindler, Mashup Communications GmbH
presseschuelerhilfede


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