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Rechnen lernen leicht gemacht - So findet Ihr Kind Gefallen an Mathematik Lesezeit: 3 Minuten

Inhalt 

Aller Anfang ist schwer – besonders beim Rechnen lernen.
Viele Grundschulkinder empfinden Mathematik als trocken oder abstrakt. Dabei kann Rechnen lernen richtig Spaß machen, wenn Zahlen spielerisch, mit Bewegung und im Alltag entdeckt werden. Mit einfachen Ideen und Übungen können Eltern die Freude ihres Kindes an Mathematik fördern, das Zahlenverständnis stärken und Rechnen ganz natürlich in den Familienalltag integrieren.


Wie bringe ich meinem Grundschulkind das Rechnen bei?

Rechnen muss kein täglicher Kampf sein. Wenn Grundschulkinder Zahlen spielerisch entdecken dürfen, verlieren sie die Angst vor Mathematik und entwickeln Schritt für Schritt mehr Sicherheit. Eltern können diesen Lernprozess mit diesen einfachen, alltagstauglichen Ideen aktiv begleiten:
 

Spiele zum Rechnen lernen

Gesellschaftsspiele wie Kniffel, Monopoly oder „Mensch ärgere Dich nicht“ fördern den Umgang mit Zahlen und machen der ganzen Familie Spaß. Ein gemeinsames Projekt, wie z. B. der Bau eines Puppenhauses oder einer Garage für die Spielzeugautos, schult motorische Fähigkeiten und hilft, Längenmaße einzuschätzen. Materialien wie Murmeln oder Perlen eignen sich zum Abzählen. Das Basteln geometrischer Körper wie Quader, Zylinder oder Pyramiden unterstützt die räumliche Vorstellung. 

 

Mathe-Spiele mit Bewegung

Probieren Sie mit Ihrem Kind das Spiel „Zahlen-Jogging“: Sie joggen gemeinsam auf der Stelle und jede Zahl bekommt eine Bewegung, z. B. gerade Zahlen = Hampelmann, ungerade Zahlen = in die Hocke. Dann rufen Sie einfache Plus- oder Minusaufgaben auf, Ihr Kind nennt das Ergebnis laut und macht sofort die passende Bewegung dazu. So trainiert es spielerisch Kopfrechnen und kann gleichzeitig überschüssige Energie loswerden.

 

Rechnen lernen mit Hilfsmitteln

Diese Rechenhilfsmittel unterstützen Ihr Grundschulkind dabei, Mengen zu visualisieren und Rechenwege besser zu verstehen – vom Zählen über das Addieren und Subtrahieren bis hin zum Multiplizieren:

  • Rechenschieber (Abakus)
  • Rechenrahmen
  • Rechenkette
  • Multiplikationsbrett
  • Zahlenstrahl
  • Rechenspiele 
  • Rechen-Würfel

 

Rechnen lernen im Alltag – Mathe, wo man sie nicht vermutet

Je öfter Kinder im Alltag mit Mengengrößen konfrontiert werden, desto leichter entwickeln sie ein Zahlenverständnis. Diese Tipps fördern spielerisch das mathematische Verständnis und stellen einen Bezug zum Alltag her:

  • Wie lange muss ich für die Erfüllung meines Wunsches sparen? Durch regelmäßiges Taschengeld lernen Kinder zu kalkulieren.
  • Ein Kalender und eine schöne Wanduhr helfen, ein Gefühl für Zeiträume zu entwickeln.  
  • Beim Kuchen- oder Plätzchen backen helfen Kinder gerne mit. Beim Abwiegen der Zutaten bekommen sie ein Gefühl für Mengen.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Kind beim Einkauf und Tisch decken helfen. In der Praxis kann das so aussehen: „Holst du bitte 5 Bananen?“ oder „Heute kommen Oma und Opa zu Besuch, wie viele Teller stellen wir auf den Tisch?“
  • Messen Sie regelmäßig gemeinsam die Körpergröße des Kindes und rechnen Sie aus, um wie viele Zentimeter es gewachsen ist. Mit Kindern der weiterführenden Schulen kann man ein Diagramm erstellen.
  • Das Jugendzimmer wird renoviert? Rechnen Sie gemeinsam aus, wie viele Liter Farbe benötigt werden, um ein Zimmer zu streichen, oder wie viele Rollen Tapete erforderlich sind.

 

Häufige Fragen zum Rechnen lernen (FAQ)

 

Wie lernt mein Kind Kopfrechnen?

Kopfrechnen stärkt das Zahlengedächtnis – und das kann trainiert werden! Schnelles Kopfrechnen erleichtert den Alltag und stärkt das Gefühl für Zahlen. 

Wenn das Einmaleins sitzt und die Grundrechenarten sicher sind, gilt: Übung macht den Meister.
Tägliche, kurze Übungseinheiten von 5 bis 10 Minuten reichen aus, um Sicherheit zu gewinnen – z. B. mit Rechenspielen, Apps oder kleinen Mathe-Challenges im Alltag. Möchten Sie das Zahlenverständnis Ihres Kindes weiter vertiefen, lohnt sich ein Blick in unseren Beitrag Kopfrechnen üben: 7 spielerische Tricks für schnelleres Rechnen

 

Wie äußert sich eine Rechenschwäche oder Dyskalkulie?

Kinder mit einer Dyskalkulie haben deutliche Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen. Die Probleme treten meist frühzeitig auf, kleinste Rechenoperationen werden zur Herausforderung. Drei bis sechs Prozent aller Grundschulkinder sind von einer Rechenstörung betroffen, häufig bleibt sie unerkannt. Fallen Schwierigkeiten beim Rechnen auf, sollten eine Diagnostik und eine anschließende Therapie durchgeführt werden.
 

Was tun bei schlechten Noten in Mathematik?

Bringt Ihr Kind eine schlechte Note in Mathematik mit nach Hause, ist dies noch kein Grund zur Panik. Wird dies jedoch zum Dauerzustand und ist die Versetzung gefährdet, ist es Zeit zu handeln. Wichtig ist zunächst, die Ursachen zu klären: Wird der Unterrichtsstoff nicht verstanden? Fehlen grundlegende Kenntnisse? Die Inhalte in Mathematik bauen aufeinander auf – bestehende Wissenslücken führen in den kommenden Schuljahren zu Problemen.

Eine gezielte Nachhilfe in Mathematik hilft, Lücken zu schließen, den aktuellen Stoff zu verstehen und Schritt für Schritt wieder Sicherheit zu gewinnen – für Grundschule, weiterführende Schule oder Oberstufe.

 

Warum ist Rechnen ein Leben lang wichtig?

Rechnen lernen sollte ein Leben lang beibehalten werden: Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen profitieren von ständigen Rechenaufgaben und regelmäßigem Kopfrechnen. Erwachsene bringen ihre grauen Zellen mit kleinen Übungen auf Trab und beugen im fortgeschrittenen Alter Demenz vor.

 

Gezielte Nachhilfe in Mathematik

Mithilfe unserer Eingangsdiagnostik finden wir die Ursache der schlechten Mathe-Note, um im Anschluss gezielt auf die individuellen Wissenslücken einzugehen. Hat Ihr Kind dauerhaft Schwierigkeiten, dem Mathematikunterricht zu folgen? Die Noten der Klassenarbeiten sind überwiegend schlecht? Dann hilft unser professionelles Nachhilfe-Team weiter: 92 % unserer Schülerinnen und Schüler verbessern sich innerhalb eines Jahres um eine Note.

Lassen Sie sich jetzt telefonisch beraten oder machen Sie direkt einen Wunsch-Termin in der Schülerhilfe vor Ort aus. 

 

 

 

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