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Unterschied zwischen Hund und Katze

Sowohl der Hund als auch die Katze gehören zur Klasse der Säugetiere. Hunde stammen von Wölfen ab, während Katzen von Wildkatzen abstammen. Die Haushaltung, also Domestizierung, liegt bei den Hunden 80.000 Jahre zurück und bei den Katzen lediglich 4.000 Jahre. Verwandt sind Hunde mit Schakalen, Dingos oder Füchsen, Katzen hingegen mit Pumas, Geparden, o. ä. Hunde und Katzen haben eine unterschiedliche Lebensweise. Hunde bevorzugen Gesellschaft, leben also im Rudel, und sind tagaktiv. Katzen sind meist Einzelgänger und bevorzugen die Abenddämmerung oder die Nacht. Gegessen wird bei Hunden alles, was zur Verfügung steht, Katzen konzentrieren sich lieber auf Fleisch. Gejagt wird bei beiden, jedoch schleichen Katzen eher und Hunde greifen offensichtlicher an. Ihre Beute sehen und hören die Katzen, die Hunde riechen alles und jeden. Daher werden Hunde auch speziell ausgebildet, um dem Menschen bei einer Suche zu helfen. Hunde weisen einen größeren Chromosomensatz auf, 78, während Katzen auf 38 Chromosomen kommen. Chromosomen tragen die genetischen Informationen, also die DNA. Zudem haben Hunde, in ihrem längerem Schädel, mehr Zähne (42, Katzen 30) und eine hohe Bisskraft, aber die Eckzähne sind dafür weniger entwickelt. Hunde und Katzen haben eine Lebenserwartung von ca. 15 Jahren. Größere Hunde leben aber vermeintlich kürzer. Die Katze geht ihr Leben gemütlicher an und schläft bis zu 17 Stunden am Tag. Ein Hund jedoch „nur“ 13 Stunden. Das Schlafpensum variiert natürlich noch nach Alter der Tiere. Insgesamt bekommen Hündinnen mehr Welpen (3-12), jedoch sind sie 63-68 Tage trächtig (schwanger). Katzen bekommen zwar nur 2-5 Kätzchen, allerdings sind sie 58-63 Tage trächtig. In Deutschland gibt es mehr Katzen in Haushalten als Hunde. Hunde sind meist zutraulicher und suchen Schutz bei ihrem Besitzer, wenn sie sich unsicher fühlen. Katzen sind mutiger und erforschen eine neue Umgebung mit der Absicht, Schutz zu finden. Wie sich dein Tier fühlt, erkennst du am Schwanz: Hebt der Hund seinen Schwanz sollte man Acht geben. Katzen verdeutlichen damit eher das Gegenteil und laden ihr Gegenüber ein. Noch ein Gegensatz: Wedelt die Katze mit dem Schwanz, so ist Vorsicht geboten. Ein Hund zeigt damit meistens Freude.

Doch wer jetzt denkt, eine Katze sei weniger zeitaufwendig, der sei getäuscht. Wenn die Katze nur in der Wohnung ist, also kein Freigänger, so muss sie beschäftigt werden. Sonst kann die Katze krank werden, sich selbst verletzen oder sogar Depressionen bekommen.

 

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Hund, Katze, Gebiss, Skelett
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