Der "Optativ" (Wunsch) und abhängige Begehrsätze sind Arten des Konjunktivs im Hauptsatz. Sie werden dir hier genauer erklärt, vor allem die Bildung, Einleitung und Übersetzung.
Konjunkte, die ein Begehren ausdrücken 1Optativ | ||||||||||||
Im Lateinischen drückst du Wünsche mit dem Konjunktiv als Optativ (Modus des Wünschens) aus. Dabei musst du zwischen erfüllbaren und unerfüllbaren Wünschen unterscheiden. Erfüllbare Wünsche und Hoffnungen Wünsche, die der Sprecher in der Gegenwart oder der Zukunft für erfüllbar hält, stehen im Konjunktiv Präsens. Hoffst du, dass etwas bereits in der Vergangenheit geschehen ist, verwendest du Konjunktiv Perfekt. Du kannst Sätze, in denen du Hoffnungen oder erfüllbare Wünsche aussprichst, mit velim «ich möchte», nolim «ich möchte nicht», malim «ich möchte lieber» oder mit der Wunschpartikel utinam (verneint ne oder utinam ne) einleiten. Für die deutsche Übersetzung verwendest du «möge» oder «hoffentlich (nicht/ lieber)».
Unerfüllbare und unerfüllte Wünsche Wünsche, die der Sprecher für unerfüllbar hält, stehen im Konjunktiv Imperfekt. Um unerfüllten Wünschen nachzutrauern, verwendest du Konjunktiv Plusquamperfekt. Solche Wünsche signalisierst du fast immer mit einem Einleitungswort wie vellem (nollem ,mallem) oder utinam (ne) «wenn doch (nicht)».
Verneinung Der Optativ wird mit ne oder mit der Wunschpartikel (nolim, nollem) verneint.
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Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 3134
Schwierigkeitsgrad 2
Arbeitsblatt-Nr. 3135
