Deutsch – Konjunktionen
Wenn Du wissen willst, was Konjunktionen sind, dann bist Du hier genau richtig. Schau Dir das Video an oder steig direkt in den Text ein
Konjunktionen: Beispiele, Erklärungen, Übungen
In der heutigen Lektion lernst du alles über Konjunktionen. Du wirst anschließend in der Lage sein, diese Bindewörter (so lautet das gängige Synonym) in Texten und auch im Alltag richtig einzusetzen. Das ist sehr wichtig, da Konjunktionen ein ganz wesentlicher Bestandteil der deutschen Grammatik sind. Sie verbinden Worte, Wortgruppen, Nebensätze oder Satzteile miteinander – und machen so eine elegantere oder flüssigere Kommunikation möglich.
Aber nochmal kurz zum Anfang zurück. Auch die ersten beiden Sätze dieser Lektion können leicht miteinander verbunden werden. Mit den Konjunktionen „so”, „sodass” oder „damit”.
- In der heutigen Lektion lernst du alles über Konjunktionen, so bist du anschließend in der Lage, diese Bindewörter in Texten und auch im Alltag richtig einzusetzen.
- In der heutigen Lektion lernst du alles über Konjunktionen, sodass du anschließend in der Lage bist, diese Bindewörter in Texten und auch im Alltag richtig einzusetzen.
- In der heutigen Lektion lernst du alles über Konjunktionen, damit du anschließend in der Lage bist, diese Bindewörter in Texten und auch im Alltag richtig einzusetzen.
Konjunktionen ermöglichen also eine klarere Kommunikation. Da es neben gleichwertigen (oder unabhängigen) Satzelementen auch abhängige (also untergeordnete) Teile gibt, musst du bei den verwendeten Bindewörtern ebenfalls unterscheiden. Du wirst hier also alles über sogenannte nebenordnende (koordinierende) und unterordnende (subordinierende) Konjunktionen lernen.
Damit du schon mal einen Eindruck bekommst:
- „und” oder „aber” sind nebenordnende Konjunktionen.
Beispiele:
- Ich gehe gern zur Schule, aber ich bin auch gerne faul.
- Siggi treibt Sport und er schaut sehr gerne Filme auf der Couch.
„weil” oder „obwohl” sind unterordnende Konjunktionen.
Beispiele:
- Michi liebt das Zeichnen, weil sie gerne mit Farbe umgeht.
- Frank kauft gerne Technik, obwohl er gerade nicht viel Geld hat.
Dieser Text wird dich im Detail über die verschiedenen Konjunktionen informieren. Du wirst erfahren, wie sie angewendet werden und welche grammatikalischen Regeln sie verbindet. Bedenke dabei immer, dass Konjunktionen auch den Satzbau oder die Satzstruktur beeinflussen.
Konjunktionen sind unveränderlich.
Das heißt: Sie passen sich weder in Anzahl (Numerus), Geschlecht (Genus) oder Fall (Kasus) an.
Funktionen von Konjunktionen
Um dich den Funktionen einer Konjunktion noch etwas näherzubringen, merk dir zuerst einmal, dass sich die Bezeichnung vom lateinischen Wort „conjungere“ ableitet („con“ bedeutet „zusammen“ und „junctio“ steht für „das Verbinden“). Somit ist auch die Übersetzung bestens erklärt: Bindewort. Doch was „verbindet”, kann dennoch die Bedeutung eines Satzes ganz erheblich verändern. Teilweise wird so aus einer positiven Nachricht eine negative.
- Der Lehrer verließ die Klasse, weil die Stunde beendet war.
Diese Aussage ist eine Sachinformation. Die Stunde endete regulär, der Lehrer ging aus dem Klassenraum.
- Der Lehrer verließ die Klasse, und die Stunde war beendet.
Hier ist Raum für eine negative Interpretation. Es klingt, als habe der Lehrer die Stunde selbst beendet – aus welchen Gründen auch immer.
- Der Lehrer verließ die Klasse, sobald die Stunde beendet war.
Dieser Satz lässt ebenfalls zwei Deutungsarten zu:
- Der Lehrer verließ den Raum nach dem Ende der Stunde. Das wäre eine neutrale Information.
- Der Satzbau lässt zu, dass hier eine überstürzte oder wütende Handlung stattgefunden hat. Dass der Lehrer sich keine Zeit mehr für die Schüler genommen hat.
- Der Lehrer verließ die Klasse, als die Stunde beendet war.
Diese Aussage ist wieder eine Sachinformation. Die Stunde endete regulär, der Lehrer ging aus dem Klassenraum.
Soviel der Vorrede. Im nun folgenden Teil sind Konjunktionen nach ihren unterschiedlichen Funktionen aufgelistet.
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Konjunktionsfunktion: Anreihung
Bei einer „Anreihung" (oder auch „Aufzählung”) werden gleichwertige Satzglieder oder Sätze aneinandergereiht.
Merk dir also: Es gibt keine Hierarchie zwischen den Sätzen; es kommt aber auf die Struktur und den Fluss innerhalb des Satzgefüges an. Diese Art von Konjunktion wird auch als „nebenordnende Konjunktion” bezeichnet.
Beispiel mit "und":
„Ich gehe einkaufen, und mein Bruder bleibt zu Hause.”
Erklärung: Hier sind gleichwertige Satzteile oder Sätze verbunden.
Beispiel mit "sowie":
„Sissi mag Katzen sowie Hunde?
Erklärung: Hier wird eine Alternative zwischen zwei gleichwertigen Satzteilen oder Sätzen hergestellt.
Beispiel mit "sowohl als auch":
„Sowohl das Essen als auch die Getränke waren ausgezeichnet.”
Erklärung: Hier wird die Gleichwertigkeit der beiden Satzteile hervorgehoben.
Beispiel mit "weder noch":
„Ich will weder einen heißen Sommer noch einen kalten Winter.”
Erklärung: Hier handelt es sich um eine Klarstellung zwischen zwei gleichwertigen Satzteilen.
Konjunktionsfunktion: Gegensatz
Man nennt sie auch „adversative Konjunktionen” – also Konjunktionen, die Gegensätze, Kontraste oder Widersprüche ausdrücken. Dabei handelt es sich auch um nebenordnende Konjunktionen.
Zusammengefasst: Sie machen so die Satzinformation deutlicher und helfen folglich, unterschiedliche oder widersprüchliche Informationen klar darzustellen.
Beispiel mit "aber":
„Ich wollte ins Kino gehen, aber es hat geregnet.”
Erklärung: Hier wird eine Einschränkung oder ein Widerspruch deutlich.
Beispiel mit "jedoch":
„Er war müde, jedoch setzte er seine Arbeit fort.”
Erklärung: Hier wird eine Einschränkung oder ein Widerspruch deutlich.
„Aber” und „jedoch” haben eine ähnliche Bedeutung, „jedoch” wird eher in formellen Texten verwendet.
Beispiel mit "doch":
„Claudia wollte vorbekommen, doch dann musste sie arbeiten.”
Erklärung: Oft wird mit „doch” eine positive einer negativen Aussage (oder umgekehrt) entgegengestellt.
Beispiel mit „einerseits … andererseits”:
„Einerseits mag ich Süßes sehr, andererseits liebe ich Salziges.”
Erklärung: Hier wird eine Alternative oder ein Ersatz ausgedrückt.
Konjunktionsfunktion: Alternative/Disjunktion
Alternative bzw. Disjunktion stehen bei Konjunktionen für Satzteile, die Wahlmöglichkeiten oder verschiedene Optionen anbieten. Sie gehören ebenfalls zu den nebenordnenden Konjunktionen und helfen, verschiedene Möglichkeiten darzustellen und Alternativen anzubieten.
Beispiel mit „beziehungsweise”:
„Schick bei Ankunft ein Foto beziehungsweise eine Textnachricht!”
Erklärung: Hier handelt es sich um eine Klarstellung zwischen zwei gleichwertigen Satzteilen.
Beispiel mit „oder”:
„Möchtest du Wasser oder lieber doch einen Tee?”
Erklärung: Hier handelt es sich um eine Alternative zwischen zwei gleichwertigen Satzteilen.
Beispiel mit „entweder… oder”:
„Susi will entweder Tanzen gehen oder einen Drink in einer Bar.”
Erklärung: Hier handelt es sich um eine Wahlmöglichkeit zwischen zwei gleichwertigen Satzteilen.
Konjunktionsfunktion: Begründung
Wenn es darum geht, eine Begründung in einen Satz einzubinden, dann kommt ebenfalls eine nebenordnende Konjunktion zum Einsatz; sie stellt im Satz klar, warum etwas getan wird oder werden muss.
Beispiel mit „denn”:
„Michi ist müde, denn sie hat den ganzen Tag gelernt.”
Erklärung: Hier handelt es sich um eine klärende Begründung zwischen zwei gleichwertigen Satzteilen.
Nebenordnende Konjunktionen - Hauptsätze
Grundsätzlich kannst du dir merken, dass nebenordnende Konjunktionen zwei Hauptsätze miteinander verbinden. Dabei gilt es, nur wenige Hinweise zu beachten:
1) Die Konjunktion steht vor dem Subjekt des zweiten Hauptsatzes.
2) Die Struktur der Hauptsätze bleibt dabei erhalten.
Beispiel: Der Garten ist schon recht verwildert, aber er wird jetzt von einem Gärtner wieder auf Vordermann gebracht.
3) Bei mehrteiligen Konjunktionen steht der erste Teil der Konjunktion üblicherweise vor dem ersten Hauptsatz, der zweite Teil steht vor dem zweiten Hauptsatz.
Beispiel: Entweder wir machen morgen eine Radtour oder wir gehen auf den Tennisplatz.
4) Wenn in beiden Hauptsätzen das Subjekt identisch ist, kann dieses beim zweiten Hauptsatz entfallen.
Beispiel:
Frank schaut gerne Thriller, aber er mag keine Gruselfilme.
Frank schaut gerne Thriller, aber mag keine Gruselfilme.
5) Wenn das Prädikat in beiden Hauptsätzen gleich ist, entfällt dieses im zweiten Hauptsatz.
Beispiel:
Peter hat ein großes Bett und Jenny hat ein kleines Bett.
Peter hat ein großes Bett und Jenny ein kleines Bett.
6) Sollten Subjekt und Prädikat gleich sein, dann können beide im zweiten Hauptsatz weggelassen werden.
Beispiel:
Das Kino ist recht klein, aber es ist sehr gemütlich.
Das Kino ist recht klein, aber sehr gemütlich.
7) Wenn zwei Hauptsätze verbunden werden, muss – außer bei „und”, „sowie” und „oder” – ein Komma vor der Konjunktion stehen.
Nebenordnende Konjunktionen - Nebensätze
Nebenordnende Konjunktionen ermöglichen es dir, in bestimmten Fällen zwei Nebensätze miteinander zu verbinden. Dazu musst du aber die folgenden Informationen genau beachten:
1) Nebensätze können nur dann durch nebenordnende Konjunktionen miteinander verbinden, wenn sich diese auf den gleichen Hauptsatz beziehen.
2) Die typische Subjekt-Objekt-Prädikat-Struktur ändert sich nicht, wenn du die nebenordnende Konjunktion benutzt.
Beispiel:
Michael ist sehr glücklich, weil er eine Bestnote bekommen hat und dafür gar nicht üben musste.
Michael ist sehr glücklich, dass er eine Bestnote bekommen hat oder dafür gar nicht üben musste.
3) Subjekt und Prädikat müssen in beiden Nebensätzen übereinstimmen. Wenn das Subjekt der beiden Nebensätze gleich ist, dann kannst du es im zweiten Nebensatz wegfallen lassen.
Beispiel:
Frauke ist glücklich, wenn sie in einem Club tanzt und sie die Stimmung toll findet.
Frauke ist glücklich, wenn sie in einem Club tanzt und die Stimmung toll findet.
4) Wenn das Prädikat in den beiden Nebensätzen gleich ist, dann darf es beim ersten Nebensatz weggelassen werden.
Beispiel:
Frank ist noch nicht in der Schule, weil er noch im Bus ist oder bei seiner Mutter ist.
Frank ist noch nicht in der Schule, weil er noch im Bus oder bei seiner Mutter ist.
5) Wenn die nebenordnenden Konjunktionen „und” und „oder” Nebensätze miteinander verbinden, wird kein Komma benutzt. Bei allen anderen Konjunktionen musst du ein Komma setzen.
Nebenordnende Konjunktionen - Satzglieder
Satzglieder (oder auch Wörter bzw. Wortteile) lassen sich sehr gut mit nebenordnenden Konjunktionen verbinden.
1) Nebenordnende Konjunktionen lassen zu, dass du zwei Satzglieder mit derselben Funktion zu einem Satzglied verbinden kannst.
Beispiel für die Verbindung des Subjektes:
Oma und Opa sind meine Großeltern.
Wer sind meine Großeltern? Oma und Opa.
Beispiel für die Verbindung des Prädikats:
Siggi filmt und schneidet kleine Filme mit seinem Handy.
Was tut Siggi? Er filmt und schneidet.
Beispiel für die Verbindung des Objektes:
Silke liebt Radfahren sowie Tennis.
Wen oder was liebt Silke? Radfahren und Tennis.
2) Wie bei allen Nebensätzen musst du nur vor den Konjunktionen „aber”, „einerseits … andererseits” und vor „sondern” ein Komma benutzen.
Nebenordnende Konjunktionen - Mehrteilige Konjunktionen
Mehrteilige Konjunktionen bestehen aus mehreren Bestandteilen und gehören zu den dir schon bekannten nebenordnenden Konjunktionen. Das heißt, dass auch sie zwei Hauptsätze oder andere gleichrangige Satzteile miteinander verbinden.
Zumeist stehen mehrteilige Konjunktionen vor den Wörtern oder Sätzen, auf die sie sich beziehen.
| Konjunktion | Beispiele |
| Sowohl...als auch | Sowohl Schokolade als auch Nüsse schmecken mir gut. |
| Einerseits … andererseits | Einerseits war ich müde, andererseits wollte ich nicht ruhen. |
| Nicht nur … sondern auch | Mike hatte nicht nur gute Laune, sondern auch viele Witze parat. |
| Weder … noch | Sie war weder jung noch alt. |
| Entweder … oder | Entweder wir gehen ins Kino oder in eine Bar. |
| Zwar … aber | Susi war zwar in Köln, aber nicht erreichbar. |
| Je … desto | Je mehr er trainierte, desto müder wurde er. |
Unterordnende Konjunktionen
Wie du schon gelesen hast, gibt es auch die Kategorie der subordinierenden (d.h. unterordnenden) Konjunktionen. Kurz gesagt, verbinden sie Hauptsätze und einen Nebensatz miteinander. Genauer gesagt, stehen sie immer am Beginn eines Nebensatzes, der auch zumeist ein Adverbialsatz ist.
Um es nochmal genau zu sagen: Nebensätze erkennst du daran, dass sie nicht alleinstehen können – und durch ein Komma vom Hauptsatz getrennt sind.
Wie bei den nebenordnenden Konjunktionen gibt es auch bei unterordnenden Bindewörtern verschiedene Kategorien. Sie lauten: Temporale, kausale, konditionale, konzessive, modale und finale Konjunktionen.
Temporale Konjunktionen - Zeit:
Diese Bindewörter drücken ein Zeitverhältnis bzw. zeitliche Bedeutung aus.
Beispiele: nachdem, als, bis, während, bevor, sobald, solange, wenn, ehe, seit(dem)
Beispielsätze:
- Nachdem ich mein Frühstück gegessen habe, steht Sport auf dem Programm.
- Als ich auf dem Heimweg war, musste ich an die Diskussion denken.
Kausale Konjunktionen - Begründung:
Diese Bindewörter drücken aus, dass etwas begründet wird.
Beispiele: weil, zumal, da
Beispielsätze:
- Mein Vater will, dass ich mehr lerne, weil nächste Woche der Test stattfindet.
- Da es regnet, werde ich einfach zu Hause bleiben.
Konditionale Konjunktionen - Bedingung:
Konditionale Konjunktionen stehen immer dort, wo eine Bedingung ausgedrückt werden soll.
Beispiele: wenn, falls, sofern
Beispielsätze:
- Wenn es morgen stürmt, werde ich nicht joggen gehen.
- Du darfst heute ins Kino gehen, sofern dein Zimmer aufgeräumt ist.
Konzessive Konjunktionen - Einräumung:
Das Wort „konzessiv” steht dafür, dass eine Gegenaktion ausgedrückt wird.
Beispiel: wenn auch, wenngleich, obwohl
Beispielsätze:
- Obwohl wird uns freuten, hatten auch Sorge vor der Größe des Auftrags.
- Wenngleich ich das Chaos nicht angerichtet habe, werde ich für Ordnung sorgen.
Modale Konjunktionen - Art und Weise
Diese Konjunktionen beschreiben die Art und Weise einer Umsetzung oder einer Handlung näher.
Beispiele: wie, als ob, indem, ohne dass
Beispielsätze:
- Indem du endlich mehr übst, wird du auch besser spielen können.
- Du wirst nie kochen lernen, ohne dass du wirklich viel Zeit am Herd verbringst.
Finale Konjunktionen - Zweck
Die finale Konjunktion stellt den Sinn und Zweck einer Handlung oder Umsetzung heraus.
Beispiele: damit, um zu, dass
Beispielsätze:
- Ich trainiere, damit ich irgendwann ins Stammteam aufgenommen werde.
- Um der beste Trainer zu werden, braucht es Fleiß und Geduld.
Wörterlisten: Liste aller Konjunktionen von A bis Z
Wenn du dich mit dem Thema Konjunktionen befasst, dann kommst du nicht umhin, dir die wichtigsten und häufigsten einzuprägen. Daher hier eine Zusammenfassung, bevor du die Liste mit allen gängigen Konjunktionen (aufgeteilt nach ABC) ansehen kannst:
Die wichtigsten Bindewörter:
- aber, allerdings, als, also, außerdem
- bevor, beziehungsweise, bis, bloß
- da, dabei, dadurch, dafür, denn, deshalb
- ehe, einerseits…andererseits
- falls, ferner, folglich
- genauso, gleichwie
- immerhin, indem, insofern, inzwischen
- je, jedoch
- nachdem, nämlich
A:
aber
allerdings
als
als dass
als ob
als wenn
also
andererseits
anschließend
ansonsten
anstatt
anstatt dass
auch wenn
ausgenommen
außer
außer dass
außer wenn
außerdem
B:
bevor
beziehungsweise
bis
bloß
D:
da
dabei
dadurch
dafür
dagegen
damit
danach
dann
darauf
darum
dass
davor
dazu
denn
deshalb
deswegen
doch
E:
ehe
einerseits … andererseits
entweder … oder
F:
falls
ferner
folglich
G:
genauso
geschweige
gleichwie
I:
immerhin
indem
indes, indessen
insofern
insoweit
inzwischen
J:
je
je … desto
je … umso
jedoch
K:
kaum dass
N:
nachdem
nämlich
O:
ob
obgleich
obschon
obwohl
obzwar
oder
ohne zu
ohne dass
P:
plus
R:
respektive
S:
schließlich
seit
seitdem
so
sobald
sodass
sofern
solange
sondern
sonst
sooft
sosehr
soviel
soweit
sowenig
sowie
Sowohl… als auch
später
statt
T:
trotzdem
U:
um
umso
umso … als
und
ungeachtet
V:
vorher
W:
während
währenddem
währenddessen
wann
weder … noch
weil
wenn
wenn auch
wenn nicht
wenngleich
wennschon
wie
wieweit
wiewohl
wo
wohingegen
Z:
zu + Infinitiv
zudem
zumal
zuvor
zwar … aber
Konjunktionen Zusammenfassung
Das war jetzt eine lange Lektion. Das Schöne ist aber, dass die Regeln bei Konjunktionen schlüssig sind und es keine unerklärlichen Ausnahmen gibt.
Wenn du dir einige Hinweise gut merkst und umsetzen lernst, wirst du keine Probleme mehr im Umgang mit Bindewörtern haben.
- Konjunktionen sind also eine unveränderbare Wortart, die als Bindewort sowohl in einfacher als auch in mehrgliedriger Form vorkommt.
- Der Begriff „Konjunktion” stammt vom lateinischen „conjungere” – was alles genau zusammenfasst: Verbinden oder verknüpfen.
- Konjunktionen lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: nebenordnende und unterordnende Konjunktionen.
- Nebenordnende Konjunktionen verbinden gleichwertige Sätze und Nebensätze, aber auch Satzteile oder Wörter. Sie können Aufzählungen vornehmen, Gründe erläutern, Wahlmöglichkeiten nennen oder einfach Gegensätze ausdrücken.
- Unterordnende Konjunktionen hingegen verbinden einen Hauptsatz mit einem Nebensatz. Ihre Anwendung sorgt dafür, dass sich verschiedene Beziehungen (zeitliche Verhältnisse, Gründe, Zwecke, Bedingungen, Einräumungen, Gegensätze, Begleitumstände und Proportionen) ausdrücken lassen.
Welches der Worte ist keine modale Konjunktion?