Der poetische Realismus bezeichnet die Literaturepoche zwischen 1850 und 1885. Ein bekannter Vertreter dieser Epoche ist Theodor Fontane. Was du sonst noch über diese Zeit wissen musst, erfährst du hier.
Poetischer Realismus meint die Verbindung von artifizieller Literatur (Dichtung, Lyrik, Prosa) und einer detailgetreuen Darstellung der Wirklichkeit. In dieser zeitgeschichtlichen Periode, die sich neben die Epoche des bürgerlichen Realismus einordnet (1850–1885), zielt Literatur darauf ab, sich in ihrer Darstellung um Objektivität zu bemühen: Das gewöhnliche Leben, das sich ereignete, und seine Auswirkungen, das Verhältnis von Gesellschaft und Individuum sind in dichterischer Präzision nicht nüchtern, aber objektiv erzählerisch formuliert.
Theodor Fontane zählt zu den repräsentativen Vertretern dieser poetischen Stilrichtung.
Trotz des Bestrebens um Realismus und Objektivität war der literarische Stil ästhetisierend und sogar ausdrücklich verklärend. Humor und Ironie zählen hier zu den häufigen Stilmitteln.
Man setzt sich das Ziel der Erschaffung eines Werkes, das in der Tiefe und Ganzheit der Erscheinung „das Wahre“ aufspürt. Demgemäß erreicht die erzählende Form ihren Höhepunkt in der Novelle.
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 10312
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 1927
Schwierigkeitsgrad 2
Arbeitsblatt-Nr. 10313
