Ein "AcI" besteht aus einem Akkusativ mit Infinitiv und ist eine viel genutzte Satzkonstruktion. Mehr zu diesem Thema erfährst du hier.
Verben mit AcI oder ut-Satz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
Einige Verben können im Lateinischen sowohl einen AcI als auch einen ut-Satz (= finaler Begehrsatz) regieren. Oft ist ein Wechsel der Konstruktion verbunden mit einem Bedeutungswechsel. Als generelle Unterscheidung gilt: Der AcI drückt eine Tatsache aus (objektiv), der ut-Satz eine Absicht, einen Befehl, eine Auforderung oder einen Wunsch (subjektiv).
Steht nach den Verba dicendi (Verben des Sagens) ein Begehrsatz, drücken diese Verben einen Befehl aus: Dominus dicit servos laborare. (Tatsache) Der Herr sagt, dass die Sklaven arbeiten. Dominus dicit, ut servi laborent. (Befehl) Der Herr sagt, die Sklaven sollten arbeiten. Statt eines Begehrsatzes ist oft auch ein AcI mit prädikativem Gerundivum möglich, ein Beispiel hierfür ist der Cato dem Älteren zugeschriebene Satz: Ceterum censeo Carthaginem esse delendam. Im Übrigen bin ich der Meinung, Karthago muss zerstört werden. Verben des Wollens und Wünschens (velle, nolle, malle, cupere, desiderare…) Sie stehen bei Subjektsgleichheit mit einfachem Infinitiv, bei Subjektsverschiedenheit mit AcI oder mit Begehrsatz (nach velle, nolle & malle oft ohne ut/ne). Konstruktionswechsel bewirkt hier keinen Bedeutungswechsel! Volo (ut) venias. = Volo te venire. Ich will, dass du kommst. Venire volo. Ich will kommen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 11289
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 11288
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 3226

