Der Stammbaum des Lebens
Im Kapitel zur Evolutionstheorie wurde bereits erläutert, wie durch Veränderungen neue Arten entstehen können. Das beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine Gruppe von Tieren wie z.B.auf die Vögel, sondern lässt sich auf jedes Lebewesen auf der Erde anwenden. Es wird vermutet, dass alle Lebewesen einen gemeinsamen Vorfahren haben, einen ganz unscheinbaren Einzeller.
Das Ganze ist natürlich nicht innerhalb von ein paar tausend Jahren passiert, sondern über mehrere Millionen Jahre. Daher ist es auch nur schwer zu fassen. Es lassen sich allerdings Nachweise für die Evolution auch schon am eigenen Körper erkennen. Ein Beispiel ist das Steißbein, das eigentlich keine wirkliche Funktion hat. Es ist im Prinzip das stumpfe Ende der Wirbelsäule und weist darauf hin, dass die Vorfahren des Menschen irgendwann wohl einmal einen Schwanz hatten. Man darf allerdings nicht den Fehler machen und sagen, dass der Mensch vom Affen abstammt. Vielmehr haben Affen und Menschen einen gemeinsamen Vorfahren.
Aber selbst von den Reptilien, die lange vor den Säugetieren schon lebten, scheint es noch Hinweise im menschlichen Körper zu geben. So scheinen zwei unscheinbare Knöchelchen im Ohr zwei Knochen im Kiefer von Reptilien zu entsprechen. Die Umwandlung von Kiefer zu Ohr klingt auf den ersten Blick weit hergeholt, aber durch umfassende Fossilienfunde können nahezu alle Schritte dieser Evolution nachvollzogen werden.
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 13903
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 11917
Schwierigkeitsgrad 2
Arbeitsblatt-Nr. 13904