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Landeskunde — The United Kingdom — Die Geschichte des Empires

Hier erfährst du einige Fakten über die Geschichte des Empires.

Wiki zum Thema Landeskunde — The United Kingdom — Die Geschichte des Empires

Die Geschichte des Empires

Besiedlung durch die Urbevölkerung und Eroberung durch die Römer

Die Besiedlung Großbritanniens begann etwa 200.000 v. Chr.. Zu dieser Zeit war die Insel ein

Teil der kontinentalen Landmasse und Steinzeitmenschen konnten sich im Gebiet des

heutigen Großbritannien ansiedeln. Erst um etwa 6.000 v. Chr. wurde das Gebiet durch Trennung vom Festland zu einer Insel. Trotz der Insellage war das heutige Großbritannien nicht völlig abgeschottet. Keltische Stämme kamen auf die Insel um sich hier niederzulassen. Sie besiedelten auch den Norden Britanniens. Heute sind ihre Spuren an vielen Orts- und Flussnamen noch abzulesen.

Im Jahr 55 v.Chr. landeten die Römer auf der Insel und eroberten weite Teile von England und Wales. Zeitweise schafften sie es auch Schottland partiell zu besetzen, konnten sich dort aber nicht halten. Zum Schutz gegen Angriffe aus dem Gebiet des heutigen Schottlands

errichteten die Römer eine lange Mauer: „Hadrian’s Wall“. Außerdem errichten sie zahlreiche Heerlager, aus denen später wichtige Städte hervorgingen wie z.B. Isca Dumnoniorum, dem heutigen Exeter. Sie bauten auch überall im Land Straßen, deren geradlinige Führung auch noch heute zu sehen ist. Die Besetzung Britanniens endete erst um etwa 400 n. Chr. als die Römer alle Legionen von der Insel abziehen mussten, weil sie diese zur Verteidigung ihrer Gebiete auf dem europäischen Festland brauchten.

Besiedlung durch die Angeln, Sachsen und Jüten und Christianisierung

Kurz nach dem Abzug der Römer fielen Stämme der Angeln, der Sachsen und der Jüten aus

dem Gebiet des heutigen Norddeutschlandes und Dänemarks in die englische Insel ein und

gründeten dort die Kleinkönigreiche Northumbria, Sussex, Essex, Wessex und Kent. Mit sich

brachten sie ihre germanische Sprache, welche sich langsam unter vielen anderen Einflüssen zum heutigen Englisch weiterentwickelte.

Durch Missionare wurde im 6. und 7. Jahrhundert das Christentum auf der Insel verbreitet. In diesem Zeitraum wurden Teile Schottlands durch irische Missionare evangelisch missioniert, während sich in den übrigen Teilen der Insel der katholische Glaube durchsetzt.

Invasionen durch die Wikinger und die Normannen

Ab 793 begannen die Plünderzüge der Wikinger, welche dann auch zur Eroberung eines

Großteils der angelsächsischen Königreiche durch die Wikinger und deren Ansiedlung führte.

Nur ein angelsächsisches Königreich konnte sich in dieser Zeit behaupten und neben einem

Wikingerkönigreich auf der Insel, dem sogenannten Danelaw, existieren.

Das Jahr 1066 ist in der englischen Geschichte sehr wichtig, denn es ist das Jahr in dem

die Angelsachsen in der Schlacht von Hastings durch die einfallenden Normannen geschlagen wurden. Geführt wurden die Normanne von Guillaume, Herzog der Normannen, - von den Engländern „William the Conqueror“ genannt. Die Normannen eroberten das ganze Gebiet. Wilhelm der Eroberer wurde englischer König. Eine kleine normannische Oberschicht ersetzte den angelsächsischen Adel. Französisch wurde zur Hauptsprache des Adels und der Oberschicht und vermischte sich allmählich mit dem Angelsächsisch der Bevölkerung.

Der Schwarze Tod

Die Pest erreichte England im Jahr 1348 und raffte bis 1350 rund ein Drittel der Bevölkerung von England, Wales und Schottland hin. Die dadurch entstehenden immensen wirtschaftlichen Schäden führten zu radikalen Veränderungen in der Gesellschaft. Um diesen Entwicklungen mit politischer Stabilität entgegenwirken zu können, wurde eine parlamentarische Gesetzgebung geschaffen. Nach dem Tod von Wilhelm I. kam es zu zahlreichen Streitigkeiten um den Thron

Von 1337 bis 1453 kam es zwischen den Königen Englands aus dem Haus Plantagenet und den Herrschern Frankreichs zum Hundertjährigen Krieg, in dem England seine Ländereien in Frankreich verlor. Kurz darauf folgte 1455 der „War of the Roses“ Bürgerkrieg, sogenannt nach der weißen Rose im Wappen des adeligen House of York und der roten Rosen des House of Lancaster, in dem beide Häuser um den Thron rangen. Als Sieger ging 1487 Henry Tudor aus dem Hause Lancaster hervor, der Elizabeth of York heiratete und so die weiße und rote Rose vereinte. Das Haus Tudor regierte England bis 1603.

Henry VIII

Der Sohn Heinrich Tudors, Henry VIII, gilt als einer der mächtigsten Herrscher in der britischen Geschichte. Unter ihm kam es zum Zusammenschluss von England mit Wales. Henry VIII hatte die Witwe seines Bruders, Katharina von Aragon, geheiratet. Da sie ihm aber keinen Sohn gebar wollte er sich von ihr scheiden lassen.  Der Papst willigte in die Scheidung nicht ein und exkommunizierte Heinrich VIII. als dieser sich über das Verbot hinwegsetzte. Heinrich VIII. gründete daraufhin eine unabhängige protestantische Kirche Englands, die „Anglican Church“. Das machte England noch lange nicht protestantisch. Seine Tochter aus erster Ehe wurde 1516 Königin. Als Katholikin ließ sie Protestanten gnadenlos verfolgen und hinrichten, weshalb sie auch „Bloody Mary“ genannt wurde. Ihre Halbschwester aus der zweiten, protestantischen Ehe von Henry VIII, Elizabeth I, verfolgte nach ihrer Thronbesteigung mit ähnlichem Eifer die Katholiken.

James I. Und der Bürgerkrieg

Da Elizabeth I kinderlos starb, ging der englische Thron 1603 an ihren nächsten Verwandten, den König von Schottland, der als James I beide Königreiche vereinigte. Der katholische Rebelle, Guy Fawkes, versuchte am 5. November 1568 den protestantischen James I mit dem gesamten Adel durch ein Bombenattentat auf die „Houses of Parliament“ zu töten. Dieses missglückte Attentat wird in England jedes Jahr am 5. November in der „Bonfire Night“ mit Feuerwerken erinnert.

Der Sohn von James I, Charles I, verärgerte das Parlament mit seinen arroganten Forderungen so sehr, dass 1642 in England wieder ein Bürgerkrieg entbrannte, dieses Mal zwischen den Parlamentariern und den Royalisten. Die von Oliver Cromwell angeführten Parlamentstruppen gewannen wonach er das Land als Diktator regierte. Sein Sohn konnte die politische Stabilität nicht erhalten und so führte das Parlament 1660 wieder die Monarchie ein.

Das Britische Empire

Der erste König dieser neuen Monarchie war Charles II. Durch seine Ehe mit der portugiesischen Catarina de Brangança erwarb er Tanger und die sieben Inseln von Bombay und legte so den Grundstein für das Britische Empire. 1707 kam es zur offiziellen Bildung Großbritanniens durch den Act of Union, den Zusammenschloss des englischen und des schottischen Parlamentes.

Unter George II. erlebte das Königreich eine erhebliche Ausdehnung. Während im Siebenjährigen Krieg (1754-1763) Gebiete von Frankreich in Amerika gewonnen werden konnten, wurden diese 1782 durch die Amerikanische Unabhängigkeit verloren. Im Jahr 1800 trat Irland dem Vereinigten Königreich bei.

Die Industrielle Revolution (1760 – etwa 1840) führte tiefgründige wirtschaftliche und gesellschaftliche Änderungen herbei.

Im Jahr 1837 bestieg Queen Victoria den Thron. Unter ihr breitete sich das British Empire

Immens aus, sodass das Britische Empire 40 % der Landmasse der Erde ausmachte.

Der erste Weltkrieg war für Großbritannien der kostspieligste Konflikt. Es starben fast 1 Million Briten. Nach dem Krieg kam es zu Konflikt mit der Regierung und der Monarchie und zu Streikwellen.

Unter Premierminister Winston Churchill kämpft das Empire gegen Nazideutschland. Durch den Luftkrieg gegen England wurde die englische Wirtschaft stark beschädigt, jedoch konnte Großbritannien mithilfe der USA und anderen alliierten Streitmächten in die Normandie einfallen und am Ende den Sieg erringen.

Nach dem 2. Weltkrieg

Nach dem 2.Weltkrieg entließ das British Empire nach und nach Kolonien in die Unabhängigkeit. Die ersten Kolonien, die 1947 unabhängige Staaten wurden waren Indien und Pakistan.

In den 1960ern begannen Pop und Rock die Kultur des Landes zu verändern und die 70er Jahre brachten die Ölkrise und wirtschaftliche Schwierigkeiten. In den 1980er Jahren wurden diese durch die Premierministerin Margaret Thatcher beispielsweise durch eine freie Marktwirtschaft, freien Handel, verstärkten Wettbewerb und niedrige Steuern, gemindert. In den 90er Jahren reformierte Tony Blair das Land, führte Großbritannien aber auch in den Irakkrieg.

 

 

 

 

 

 

 

Übung:

Wahr oder falsch?

1. Die britischen Inseln waren noch nie mit dem europäischen Festland verbunden.

2. Die Römer konstruierten einen Grenzwall, den Anglimes, im Norden Englands.

3. Zur Gründung des Vereinigten Königreiches kam es durch die Eroberung Schottlands durch

englische Truppen 1707.

4. Unter Queen Victoria kam es zu einer gewaltigen Ausdehnung des British Empire.

5. Guy Fawkes wollte durch einen Bombenanschlag den englischen König und den Adel töten.

 

Lösung:

1. falsch

2. falsch

3. falsch

4. wahr

5. wahr

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Länderkunde geographisch

Abbildung 1 - Laenderkunde GeographischZu den britischen Inseln gehören Irland und Großbritannien. Großbritannien setzt sich aus Schottland, England und Wales zusammen. Das Vereinigte Königreich (UK) besteht aus Schottland, England, Wales und Nordirland.
Abbildung 1 - Laenderkunde Geographisch

Auf der Karte sind die wichtigsten Städte und die Landesflaggen der britischen Inseln zu erkennen.

 

 

 

Übung:

Zeichne die Landesgrenzen in die Karte ein.



 

Lösung:

Abbildung 2 - Laenderkunde Geographisch
Abbildung 2 - Laenderkunde Geographisch

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Landeskunde - London

London ist die Hauptstadt von England. Der Fluss, der durch die Stadt fließt, ist die  Themse. Mit seiner Börse, Handelsbanken, Museen, Galerien, Theatern und Konzerthallen ist London eines der wichtigsten Kultur-und Handelszentren der Welt. Es besitzt viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das London Eye oder den Big Ben.

Abbildung 1 - LondonUm in London schnell von einem Ort zum Nächsten zu gelangen, bedient man sich in erster Linie der London Underground. Dabei handelt es sich um das älteste U-Bahn-System der Welt. Mit einer Länge von 402 km ist es auch das drittlängste der Welt. Die Einheimischen bezeichnen die U-Bahn oftmals als the tube, was soviel wie Röhre bedeutet. Die Underground wurde am 10. Januar 1863 eröffnet. Die alten Tunnel und Schienen sind bis heute in Betrieb, obwohl das gesamte Streckennetz seitdem weitläufig ausgedehnt wurde.
Abbildung 1 - London

Abbildung 2 - LondonDas London Eye ist ein weiteres Wahrzeichen von London. Es handelt sich dabei um ein gut 135 Meter hohes Riesenrad am Ufer der Themse. Es wird auch als Millennium Wheel bezeichnet, da es ursprünglich als Teil der Millennium-Feier konzipiert wurde. Obwohl es eigentlich nur eine begrenzte Zeit am Südufer der Themse stehen sollte, ist es auch heute noch dort. Denn das London Eye ist mittlerweile zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Londons geworden.
Abbildung 2 - London

Abbildung 3 - LondonDen Namen Big Ben hat der eine oder andere bestimmt schon gehört. Diesen Namen trägt die schwerste der fünf Glocken dieses Uhrenturmes des britischen Parlamentsgebäudes. Allerdings wird oftmals auch der ganze Turm als Big Ben bezeichnet, obwohl dieser seit 2012 offiziell nach der englischen Queen Elizabeth Tower heißt. Heute kann das Innere des Big Ben nur noch von Einheimischen besichtigt werden, dennoch ist der Uhrenturm immer noch eines der bedeutendsten Wahrzeichen Londons.
Abbildung 3 - London



Abbildung 4 - LondonIn den Houses of Parliament oder auch Westminster-Palace, tagt das britische Parlament in zwei Kammern, dem House of Commons chamber und dem House of Lords chamber. Die Houses of Parliament befindet sich wie Big Ben und das London Eye direkt am Ufer der Themse. Die ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem Jahre 1097, jedoch sind nur noch wenige davon erhalten. Ursprünglich handelte es sich um eine Residenz der englischen Könige, doch diese leben schon seit mehreren Jahrhunderten nicht mehr dort. Das eigenständige Wahrzeichen Big Ben  ist Teil der Houses of Parliament.
Abbildung 4 - London

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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