Reportage schreiben – online lernen

So klappt’s mit der guten Deutschnote: Egal, ob Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Grammatik, Textanalysen oder Gedichtinterpretationen – hier findest du ganz bestimmt die richtige Lernunterstützung!

Umgang mit Medien — Reportage & Kommentar

Eine Reportage oder einen Kommentar kennst du bestimmt aus dem Fernsehen. Wichtig ist hierbei, dass diese immer auf wahren Tatsachen beruhen. Hier erhältst du weitere Informationen zu diesen Textformen..

Wiki zum Thema Umgang mit Medien — Reportage & Kommentar

Reportage

Reportagen liefern Sachinformationen als Sachtext (zum Beispiel in Zeitungen oder im Internet) oder als Videomaterial (zum Beispiel über Fernsehen oder Internet). Diese Informationen sind idealerweise wertfrei, also ohne Kommentar des Autors. Demnach sind Reportagen in den Bereich der nicht fiktionalen Texte einzuordnen. Im Gegensatz zu Berichten wird die Reportage im Präsens und in der „Ich-Form“, also der ersten Person geschrieben, was die Reportage vom Gesamteindruck her lebendiger macht als einen Bericht.

Aufbau:

Einleitung

In die Einleitung gehören bereits die wichtigsten Informationen. Das Thema wird genannt und die Fragen „Wer …?“, „Was …?“, „Wann …?“ und „Wo …?“ werden beantwortet.

Hauptteil

Im Hauptteil werden genauere Zusammenhänge mehr oder weniger ausführlich erklärt, abhängig von der Zielgruppe der Reportage. Die Fragen „Wie …?“ und „Warum …?“ sollten beantwortet werden. Für das Verständnis nötige Hintergrundinformationen sollten genannt und gegebenenfalls ausgeführt werden.

Schluss

Der Schluss einer Reportage ist meist recht kurz gehalten. Es werden noch einmal die wichtigsten Fakten aufgeführt und es wird darauf eingegangen, welche Folgen die beschriebenen Sachverhalte für die Zukunft bedeuten oder bedeuten könnten.

Zu merken ist also vor allem:

•        Sachlichkeit

•        Präsens

•        Ich-Form

•        Die Fragen „Wer“, „Was“, „Wann“, „Wo?“, „Wie?“ und „Warum?“ müssen, falls
  möglich, beantwortet werden.

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Kommentar

Der Kommentar ist eine Erläuterung oder eine Erklärung zu Sachtexten wie dem Bericht oder anderen sachlichen Mediendarstellungen wie Nachrichten oder Dokumentationen. Im Gegensatz zum Sachtext wird beim Kommentar eine Wertung vorgenommen. Der Autor des Kommentars muss diese Wertung begründen, indem er Argumente und Gegenargumente sowie Schlussfolgerungen und die nötigen Hintergrundinformationen anbringt. Für den Aufbau gilt, den Kommentar kurz zu fassen, den „roten Faden“ erkennbar zu halten, publikumsbezogen zu schreiben und die Wirkung zu bedenken.

Aufbau des Kommentars:

•        Einleitung

§  Die Einleitung zeigt eine kurze Darstellung des behandelten Sachverhalts.

o   Kurze Beschreibung des Themas

o   Erklärung des Ziels des Kommentars

o   Interesse des Lesers wecken

•        Hauptteil

§  Im Hauptteil wird die Argumentation angebracht, um die Position des Autors darzustellen.

o   Die Argumentation sollte einen logischen Aufbau haben

o   Starke Gegenargumente am Anfang, starke Pro-Argumente zum Schluss

o   Keine Gedankensprünge zwischen oder innerhalb der Argumente

o   Überleitung zur Schlussfolgerung

o   Versuch, den Leser zu überzeugen

•        Schluss

§  Der Schluss stellt eine kurze Zusammenfassung dar und soll den Leser zum Nachdenken anregen.

Kommentare sollen die breite Masse erreichen, sei also vorsichtig mit der exzessiven Verwendung von Fachbegriffen und überspitzten Formulierungen und halte den Satzbau einfach.

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Aufgabenblätter zum Thema Umgang mit Medien — Reportage & Kommentar

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