Erzählende Texte – online lernen

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Umgang mit Texten — Erzählende Texte

Du kennst bestimmt einige Geschichten. In einer Geschichte wird eine Erzählung durchgeführt. Wie du solche Textarten erkennst und voneinander unterscheiden kannst, erfährst du hier..

Wiki zum Thema Umgang mit Texten — Erzählende Texte

Erzählende Texte

Zu den erzählenden Texten gehören Bildergeschichten, Erlebniserzählungen, Fortsetzungsgeschichten, Märchen und Fantasiegeschichten. Jede dieser Textsorten besitzt eigene Merkmale und Regeln, die zu beachten sind.

Bildergeschichten:

•        Bilder oder Fotos bilden die Vorlage für diese Geschichten. Die Handlung wird in   gezeichneter Form dargestellt und durch die Geschichte in Worte gefasst. Wichtige   Fragen für die Bearbeitung einer Bildergeschichte sind folgende:

§  Wer oder was ist auf dem Bild zu sehen? (Personen, Gegenstände, Tiere, Gebäude, ...)

§  Was tun die Figuren auf dem Bild?

§  Bei einer Bildfolge: Welche Stationen eines Ereignisses werden in welchem Bild gezeigt? Was ist das Ergebnis?

§  Welche Informationen/Dinge zeigen die Bilder nicht? Was muss durch Sprache ergänzt werden?

Erlebniserzählungen:

•        Eine Erlebniserzählung basiert auf einer wirklich erlebten Situation. Im Gegensatz zu   einem Bericht möchte die Erlebniserzählung jedoch spannend und anschaulich sein   und den Leser unterhalten. Besondere Merkmale sind diese:

§  Das Tempus ist Präteritum.

§  Das Erzählschema ist „Einleitung – Hauptteil – Schluss“ und die W-Fragen werden beantwortet.

§  Die Erzählung hat eine Spannungskurve, die im Hauptteil zu ihrem Höhepunkt kommt.

§  Sprachlicher Stil: anschauliche Verben und Adjektive (Sinne werden angesprochen: Sehen, Hören, Riechen, Fühlen), Vergleiche, Wechsel zwischen wörtlicher und indirekter Rede, innere Monologe.



Fortsetzungsgeschichten:

•        Eine Fortsetzungsgeschichte ist eine Ausgestaltung einer Vorlage. Das bedeutet, dass   man einen Teil vorgegeben hat und der Rest hinzuerfunden werden muss.

§  Bevor man eine Fortsetzung zu einem Erzählanfang schreibt, muss man diesen aufmerksam lesen und sich in die beschriebene Situation hineinversetzen. Der Rest der Geschichte muss zu dem Anfang passen.

§  Das Tempus richtet sich nach dem Erzählanfang und muss durchgehend eingehalten werden.

§  Der Hauptteil der Erzählung bildet den Höhepunkt der Geschichte.

§  Sprachlicher Stil: abwechslungsreiche Sprache, wörtliche und indirekte Rede, innere Monologe.

Fantasiegeschichten:

•        Eine Fantasiegeschichte ist eine frei erfundene Geschichte, die magische und   übernatürliche Elemente enthalten kann. Da der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, können hier nur Beispiele aufgelistet werden, was in einer Fantasiegeschichte   möglich ist:

§  Tiere und Gegenstände haben menschliche Eigenschaften und können sprechen.

§  Die Figuren oder Gegenstände haben übernatürliche Fähigkeiten: Sie können zaubern, hellsehen, sind bärenstark, können fliegen, können ihre Gestalt verändern, …

§  Es gibt Wesen, die es in der Realität nicht gibt: Drachen, Hexen, Feen, Kobolde, …

§  Die Fantasiegeschichte ist in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert, wobei es oftmals vorkommt, dass ein Wechsel von der realen in die Fantasiewelt (Alice im Wunderland) und am Ende wiederum eine Rückkehr von der Fantasiewelt in die Realität stattfindet.

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