Nacherzählungen – online lernen

So klappt’s mit der guten Deutschnote: Egal, ob Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Grammatik, Textanalysen oder Gedichtinterpretationen – hier findest du ganz bestimmt die richtige Lernunterstützung!

Erzählen — Erzählen nach Vorlagen

Geschichten kann man auf verschiedene Arten erzählen und viele gibt es auch in unterschiedlichen Versionen. So kann es vorkommen, dass du zu einem Märchen Stichpunkte bekommst und diese dann ausformulieren sollst..

Wiki zum Thema Erzählen — Erzählen nach Vorlagen

Erzählen nach Vorlagen

Eine Geschichte nach einer Vorlage zu erzählen, bedeutet, dass man bei seiner Erzählung auf etwas zurückgreift, was schon vorgegeben ist. Man hat also eine Bezugsquelle bzw. eine Basis, von der aus die Geschichte entwickelt wird. Diese Basis kann beispielsweise aus einem realen Erlebnis, Textbausteinen oder aber auch Bildern oder Fotos bestehen, welche dann durch die Erzählweise zu einer Geschichte ausgeschmückt werden.

Erlebnis
Bildet ein alltägliches Erlebnis (Beispiel: Schulweg) die Grundlage für eine Geschichte, so hat man es mit einer realen Begebenheit zu tun und nicht mit einer Fantasiegeschichte. Um dennoch eine interessante und zusammenhängende Geschichte zu erzählen, beachtet man folgende Regeln:
- Die einzelnen Handlungsabschnitte des Erlebnisses sowie Personen, Datum und Schauplätze werden stichpunktartig zusammengefasst und geordnet.
- Der Aufbau erfolgt wie bei jeder anderen Erzählart nach dem Schema „Einleitung – Hauptteil – Schluss“
- Die Spannung wird dadurch aufgebaut, dass der Erzähler dem Leser oder dem Zuhörer sein Erlebnis spannend präsentiert und ihn neugierig macht. Dies kann durch Aussagen wie „Als ich am Morgen mit dem Fahrrad zur Schule fuhr, wusste ich noch nicht, was mich ein paar Häuserblocks weiter erwarten würde ...“ erreicht werden.



Textbausteine
Textbausteine können Stichpunkte, Überschriften oder ganze Sätze sein, die vorgegeben sind und zu einer kompletten Geschichte ausgearbeitet werden sollen. Beispiel: „Die geheime Insel“ (Überschrift). Sie bieten also eine grobe Richtung an, in der die Erzählung verlaufen soll, bieten jedoch genug Freiheiten, um selbst kreativ zu sein und Ideen einzubringen. Folgendes ist bei der Arbeit mit Textbausteinen zu beachten:
- Eine Mindmap zu den vorgegebenen Textbausteinen hilft, Ideen zu sammeln. Man sammelt beispielsweise Ideen zu den Stichpunkten Meer, Unwetter, geheimnisvolle Insel.
- Mithilfe der Stichpunkte sollen die W-Fragen beantwortet und das Grundgerüst der Erzählung erstellt werden.
- Die Erzählung wird nach dem Schema „Einleitung – Hauptteil – Schluss“ aufgebaut und soll eine Spannungskurve beinhalten. (Die Spannung kommt im Hauptteil zum Höhepunkt.)



Bilder und Fotos
Man kann anhand eines oder mehrerer Bilder ebenso eine Geschichte entwickeln wie anhand von Textbausteinen. Das, was auf einem Bild oder Foto zu sehen ist, ist der Gegenstand der Erzählung und muss vom Erzähler durch Worte zu einer Geschichte geformt werden. Da Bilder etwas zeigen und keine Wortsprache verwenden, gibt es auch hier einiges zu beachten:
- Wer oder was ist auf dem Bild zu sehen? Welche Handlung wird dargestellt oder wird nur das Ergebnis einer Handlung gezeigt? Beispiel: Eine Person steht vor einem verkohlten Haus – es muss also vorher einen Brand gegeben haben. Die W-Fragen sollen beantwortet werden. Was nicht auf dem Bild zu sehen ist, wird durch Fantasie ergänzt, muss aber zu den Bildern passen, also nachvollziehbar sein. Erzählt man eine Geschichte zu einer Bildfolge (mehrere Bilder), so muss der Zusammenhang der Bilder ebenfalls durch Worte hergestellt werden. Beispiel: Foto 1 zeigt einen Hund und Foto 2 zeigt eine leere Pralinenschachtel. Um die Fotos durch eine Geschichte zu verbinden, kann man erzählen, dass der Hund sich zu der Pralinenschachtel geschlichen und diese leergefressen hat. Man sieht diese Handlung zwar nicht auf den Fotos, sie könnte aber so passiert sein.
- Die Personen auf den Bildern werden durch das Deuten von Mimik (Gesichtsausdruck) und Gestik (Körperbewegung) und durch wörtliche Rede lebendig. Ist nur eine Person an der Handlung beteiligt, sollte man innere Vorgänge wie Gefühle und Gedanken der Person beschreiben.
- Aufbau „Einleitung – Hauptteil – Schluss“: Lassen sich die Bilder diesem Schema zuordnen?; Spannungskurve beachten.



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Erzählungen

Erzählungen sind Geschichten, die bereits passiert sind, zum Beispiel Ferienerlebnisse oder andere Ereignisse. Wenn man eine Erzählung schreibt, gibt es einige Regeln zu beachten:

1. Erzählungen werden in der 1. Vergangenheit (Präteritum) geschrieben.

2. Erzählungen werden aus der „Er“- oder „Ich“-Perspektive geschrieben.

3. Erzählungen haben eine Einleitung, einen Hauptteilund einen Schluss.

  In der Einleitung wird erklärt, wer die Erzählung erlebt hat und was vorher   passiert ist.

  Im Hauptteil wird es spannend. Hier sollte die Spannung zuerst langsam
  aufgebaut werden und schließlich in einem Höhepunkt enden.

  Der Schluss erzählt, was nach dem Höhepunkt noch passiert ist, und gibt der   Erzählung ein rundes Ende.

4. Erzählungen werden spannend und lebhaft erzählt und haben eine passende

  Überschrift.

Um die Erzählung spannend und lebhaft zu gestalten, nutzt man viele Adjektive, abwechslungsreiche Satzanfänge und direkte Rede. Eine passende Überschrift ist spannend, verrät aber nicht zu viel.

 

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Aufgabenblätter zum Thema Erzählen — Erzählen nach Vorlagen

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  2. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 2

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