Textgebundene Erörterung Muster – online lernen

So klappt’s mit der guten Deutschnote: Egal, ob Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Grammatik, Textanalysen oder Gedichtinterpretationen – hier findest du ganz bestimmt die richtige Lernunterstützung!

Erörtern — Textgebundene Erörterung

Es gibt spezifische Arten von Erörterungen, je nachdem um welche Textsorte es sich handelt. Wie du hier richtig vorgehst, wird dir im Lernvideo und im darunter stehenden Wiki erklärt. Nutze dein erworbenes Wissen, um anschließend mit den unten stehenden Arbeitsblättern zu üben..

Wiki zum Thema Erörtern — Textgebundene Erörterung

Textgebundene Erörterung

Eine Erörterung ist die (kritische) argumentative Auseinandersetzung mit einem Sachverhalt/einer Thematik/einer Fragestellung/einer Problembehandlung.

Eine Erörterung dient dazu, Sachverhalte darstellen und erklären zu können, eine allgemeine Meinung über eine Thematik zu festigen und vor allem argumentativ zu arbeiten.

Eine textgebundene Erörterung ist eine Art von Erörterung. Dies kann unter anderem ein Zeitungsartikel sein oder eine politische Rede.

Dabei setzt man sich explizit mit einem vorgegebenen Text auseinander, arbeitet die ihm zugrunde liegenden Argumente und die Problembehandlung heraus und stellt seine eigene These in Bezug auf den Sachverhalt auf.

Dazu bedient man sich der Argumente im Text und wägt ab, vergleicht und bewertet diese, über die Bedeutung eines Sachverhaltes hinaus, mithilfe seiner eigenen Überlegungen.

Erörterungen sind zielgerichtet– das bedeutet, nach Auflistung und Auseinandersetzung der Argumente kommt man zu einem Ergebnis, das den Sachverhalt entweder belegt oder widerlegt.

Dabei gilt es, sich an einem Aufbauzu orientieren:

Einleitung – oder auch Einführung in das Thema. Der im Text behandelte Sachverhalt oder die Problembehandlung wird kurz dargestellt, um auf den Anlass der Erörterung aufmerksam zu machen. Zudem erwähnt man Autor, Titel und Erscheinungsjahr des Textes. Die Einleitung sollte sich auf die kurze Darstellung des Aufbaus des Textes und auf den eigenen, an den im Text behandelten Sachverhalt anknüpfenden Einleitungsgedanken beschränken.

Hauptteil – ausführliche Wiedergabe der dem Text zugrunde liegenden Kernaussage, indem insbesondere der Argumentationsgang des Verfassers erläutert wird und somit die Intention des Textes Grundlage der eigenen Argumentation werden kann. Die eigenen Argumente sind mitunter die kritische Auseinandersetzung mit den Argumenten des Textes und folgen der Regel, sie anhand von Beispielen zu belegen, um nicht einfach nur Behauptungen aufzulisten, sondern diese auch mit plausiblem Inhalt zu füllen.

Schluss – oder auch Resümee. Aus den Argumenten resultiert notwendigerweise ein Ergebnis, eine Beurteilung des Sachverhaltes. In diesem Resümee wird abschließend Stellung zu dem Thema bezogen.

Eine Erörterung ist eine ausgezeichnete Übung, um Inhalte zu verstehen, Argumente in Beziehungen zueinander zu setzen, einen Entstehungszusammenhang (Position des Autors) herstellen zu können und eine Textvorlage kritisch prüfen und beurteilen zu können.

 

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Aufgabenblätter zum Thema Erörtern — Textgebundene Erörterung

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