Erzählperspektive – online lernen

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Epische Texte analysieren — Erzählperspektive

Für einen Text ist es oft entscheidend, aus welcher Sicht er erzählt wird. Welche Möglichkeiten es gibt und wie du sie unterscheiden kannst, lernst du hier..

Wiki zum Thema Epische Texte analysieren — Erzählperspektive

Erzählperspektive

Texte können aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sein, je nachdem, wie der Erzähler im Verhältnis zu der fiktionalen Welt steht.

Auktoriale Erzählperspektive

Bei der auktorialen Erzählperspektive ist der Erzähler allwissend. Er kennt die Gedanken und Gefühle aller Charaktere und leitet den Leser durch das Geschehen. Der Erzähler ist dabei selbst kein Charakter der fiktionalen Welt, sondern ein außenstehender Betrachter. Er kommentiert die Geschichte, gibt Rückblicke oder deutet zukünftige Geschehnisse an.

Beispiel: Tom hatte Angst. Der Dieb stand ihm gegenüber. Zum Glück konnte der Bankräuber den Panikknopf nicht sehen, den Tom im nächsten Atemzug drücken würde.

Personale Erzählperspektive

Bei der personalen Erzählperspektive ist der Erzähler Teil der fiktionalen Welt. Er sieht die Geschichte durch die Augen eines Charakters, kann diesen jedoch während der Geschichte wechseln. Das heißt, dass er nicht allwissend ist. Erzählt wird in der dritten Person Singular und anders als bei der auktorialen Erzählperspektive fließen keine Kommentare und Andeutungen des Erzählers in den Text ein.

Beispiel: Tom hatte Angst. Der Dieb stand ihm gegenüber. Doch schon im   nächsten Atemzug betätigte Tom den Panikknopf, der für den Bankräuber unsichtbar hinter dem Tresen hing.

Neutrale Erzählperspektive

Bei der neutralen Erzählperspektive ist der Erzähler, wie auch bei der auktorialen Erzählperspektive, außenstehend. Hier macht er jedoch keine Kommentare und Andeutungen. Der Erzähler wird nicht als Erzählpersönlichkeit für den Leser sichtbar, sondern beschreibt das Geschehen nur neutral von außen.

Beispiel: Tom stand zitternd hinter dem Tresen. Der Dieb stand ihm gegenüber. Im nächsten Augenblick drückte Tom den Panikknopf.

Erzählperspektive in der Ich-Form

Hier tritt der Erzähler durchgängig als ein Charakter der fiktionalen Welt auf. Er kennt nur die Gedanken und Gefühle dieser einen Person und beschreibt diese in der Ich-Form. Unterschieden wird hier zwischen dem auktorialen Ich (sich erinnerndes Ich) und dem personalen Ich (erlebendes Ich).

Beispiel: Ich hatte Angst. Der Dieb stand mir gegenüber. Ich hoffte, er würde den Panikknopf nicht sehen, den ich dann betätigte.

Beispielaufgabe:

Beispiel 1)  Welche Erzählperspektive wurde hier verwendet?

Er war aufgeregt. Ob das vor ihm wohl seine neuen Eltern waren? Sie lächelten und kamen auf ihn zu. Anscheinend hatte er recht.

Lösung:

Personale Erzählperspektive

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  1. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 1

  2. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 2

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