Wortarten Grundschule – online lernen

So klappt’s mit der guten Deutschnote: Egal, ob Rechtschreibung, Zeichensetzung oder Grammatik, Textanalysen oder Gedichtinterpretationen – hier findest du ganz bestimmt die richtige Lernunterstützung!

Grammatik — Wortarten

Welche unterschiedlichen Wortarten gibt es und wofür werden sie benutzt? Antworten auf diese Fragen gibt es hier..

Wiki zum Thema Grammatik — Wortarten

Wortarten: Nomen

Nomen sind Namenwörter. Es sind Bezeichnungen für Gegenstände und Personen, die man sehen und anfassen kann. Aber auch Dinge, die man nicht sehen und anfassen kann, wie zum Beispiel die Liebe oder der Geist, sind Nomen. Nomen werden großgeschrieben und haben einen Artikel. Jedem Nomen wird einer der drei Artikel

  der, die, das

fest zugeordnet. Nomen können außerdem in der Einzahl (genau ein Gegenstand) oder in der Mehrzahl (mehrere Gegenstände) stehen. Der Artikel für die Mehrzahl ist immer „die“. Nomen wie „Liebe“, „Glück“, „Hoffnung“, die keine anfassbaren Gegenstände bezeichnen, haben keine Mehrzahl.

Beispiele für Nomen

  die Ferienschule  -  die Ferienschulen

  der Freund  -  die Freunde

  das Fahrrad  -  die Fahrräder

Beispielaufgabe:

Beispiel 1)  Bilde aus den Buchstaben Nomen. Bilde anschließend auch die   Mehrzahl der Wörter. Achte auch auf den richtigen Artikel und die   Großschreibung!

  Osnen   =    -  

  emlub  =    -  

  iter  =    -  

  argten  =    -  

Lösung:   Osnen   =  die Sonne  - die Sonnen 

  emlub  =  die Blume  - die Blumen 

  iter  =  das Tier  - die Tiere 

  argten  =  der Garten  - die Gärten 


Jetzt gratis registrieren und 7 Tage unbegrenzten Zugang genießen

Wortarten: Adjektive

Adjektive beschreiben, wie ein Gegenstand oder eine Person ist. Sie werden wie Verben immer kleingeschrieben. Mit Adjektiven kann die Farbe, die Größe, der Charakter oder jede andere Eigenschaft beschrieben werden. Adjektive erkennt man, indem man fragt „Wie ist der Gegenstand?/Wie ist die Person?“.

Beispiele für Adjektive:

blau

groß

nett

Adjektive kann man außerdem daran erkennen, dass man sie steigern kann. Durch das Steigern von Adjektiven kann man Gegenstände und Personen vergleichen.

Beispiele für Vergleiche mit Adjektiven:

Nina ist groß. Thorben ist größer. Jan ist am größten.

Die Kerze ist hell. Die Lampe ist heller. Die Sonne ist am hellsten.

Nudeln schmecken gut. Kuchen schmeckt besser. Schokoladeschmeckt am besten.

Beispielaufgabe:

Unterstreiche das Adjektiv im ersten Satz. Überprüfe deine Entscheidung, indem du das Adjektiv danach steigerst.

 

Die Blume ist groß. Der Strauch __________. Der Baum _________.

Sarah ist eine gute Freundin. __________________________.

Lesen ist ein tolles Hobby. ____________________________.

________________________.

  S  P  O

Lösung:  Die Blume ist groß. Der Strauch ist größer. Der Baum ist am größten.

Sarah ist eine gute Freundin. Stella ist eine bessere Freundin. Pia ist die beste Freundin.

Lesen ist ein tolles Hobby. Malen ist ein tolleres Hobby. Schwimmen ist das tollste Hobby.


Jetzt gratis registrieren und 7 Tage unbegrenzten Zugang genießen

Wortarten: Verben

Verben beschreiben einen Vorgang, etwas, das jemand tut. Deshalb werden sie oft auch als „Tuwörter“ bezeichnet. Jedes Verb braucht ein dazugehöriges Nomen, jemanden, der das tut, was das Verb beschreibt.

Beispiele für Verben in der Grundform:

stehen
mögen
haben

Verben braucht man, um Sätze zu bilden, jeder Satz hat mindestens ein Verb. Wenn Verben in einem Satz benutzt werden, müssen sie an das handelnde Nomen angepasst werden. Dabei verändert sich das Verb, je nachdem, wer etwas tut und wann er es tut.

Beispiele für Verben in Sätzen:

Mirjam steht auf dem Berg.
Früher mochte Ole keinen Spinat.
Morgen haben wir schulfrei.

Beispielaufgabe:

Unterstreiche im Text alle Verben:

Anna fährt heute in den Urlaub. Sie freut sich besonders auf viel Sonnenschein. Als Reiseziel wählte ihre Familie nämlich Italien. Anna hofft, dass sie in Italien neue Freunde finden kann. Außerdem möchte sie gerne ganz viel Eis essen.



Lösung:  Anna fährt heute in den Urlaub. Sie freutsich besonders auf viel Sonnenschein. Als Reiseziel wählte ihre Familie nämlich Italien. Anna hofft, dass sie in Italien neue Freunde finden kann. Außerdem möchte sie gerne ganz viel Eis essen.

Jetzt gratis registrieren und 7 Tage unbegrenzten Zugang genießen

Wortarten – Grundlagen

Eine Sprache besteht aus vielen Wörtern, die sowohl einzeln eine Bedeutung haben können als auch im Zusammenhang (Satz oder Frage) eine Botschaft oder einen Sinn vermitteln sollen. Es gibt Gruppen von Wörtern, die innerhalb eines Satzes unterschiedliche Aufgaben übernehmen, und daher teilt man diese Wörter in sogenannte Wortarten ein. In der deutschen Sprache gibt es 10 Wortarten, wobei Substantive, Adjektive, Verben und Pronomen zu den wichtigsten Wortarten gehören.

Zusätzlich unterscheidet man sie nach flektierbaren und nicht flektierbaren Wortarten. Flektierbar bedeutet „veränderlich“ und bezeichnet Wörter, die sich innerhalb eines Satzes, abhängig von ihrer grammatischen Funktion, verändern können. Beispiel: „das Kind“ kann sich innerhalb des Satzes auch in „der Ball des Kindes“ ändern. Nicht flektierbar bedeutet dementsprechend „nicht veränderlich“ und bezeichnet Wörter, die stets ihre Form behalten. Beispiel: Wörter wie oder, aber, auf, unter etc. verändern sich nicht, egal was für einen Satz man bildet.

Flektierbare Wortarten:

Das Substantiv

Oftmals auch Nomen, Namenwort oder Hauptwort genannt. Beispiele: Spiel, Mensch, Hund etc.

Das Verb

Auch Tätigkeitswort oder Zeitwort genannt. Beispiele: sehen, schwimmen, essen, hören etc.

Das Adjektiv

Auch Eigenschaftswort genannt. Beispiele: fleißig, schnell, fies, früh, schön etc.

Numerale

Zahlwörter. Beispiele: eins, zwei, drei (…); drittel, fünftel, achtel (…); einmal, zweimal, dreimal (…)

Der Artikel

Auch Begleiter genannt. Beispiele: der, die, das; ein, eine

Die Pronomen

Fürwörter genannt. Beispiele: ich, du, er (…); mein, dein, ihr (…); dieses, jenes (…)



 

Nicht flektierbare Wortarten:

Das Adverb

Auch Umstandswort genannt. Beispiele: im Haus, am Abend, weil es regnet, fröhlich singen etc.

Die Präposition

Auch Verhältniswort genannt. Beispiele: zumBäcker, bei Sonnenaufgang, am Morgen etc.

Die Konjunktion

Auch Bindewort genannt. Beispiele: dass, bis, als, oder, aber, denn, und etc.

Die Interjektion

Auch Ausruf- oder Empfindungswort genannt. Beispiele: aua, nanu, hurra, boing etc.

Beispielaufgabe 1:

Ordne folgende Wörter den Wortarten zu:

verzaubert, Schnecke, au weia!, denn, wir, eins

Beispielaufgabe 2:

Markiere die flektierbaren Wortarten:

am Sonntag – Käse – viertel – ui! - eine – auf dem Tisch – nett

Lösung:  Aufgabe 1: verzaubert – Adjektiv; Schnecke – Substantiv; au weia! – Interjektion; denn – Konjunktion; wir – Pronomen; ein – Numerale
Aufgabe 2: am Sonntag – Käseviertel – ui! – eine – auf dem Tisch – nett

Jetzt gratis registrieren und 7 Tage unbegrenzten Zugang genießen

Aufgabenblätter zum Thema Grammatik — Wortarten

Die Übungsaufgaben sind nur für registrierte Nutzer uneingeschränkt nutzbar.
Jetzt gratis registrieren
  1. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 1

  2. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 1

  3. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 2

  4. Aufgabenblatt Schwierigkeitsgrad 2

Wortarten – Wir machen euch fit für die nächsten Prüfungen. Behandelt werden Themen, die für jeden Schüler interessant sind. Schulische Erfolge erreichen.