Politisches System Usa – online lernen

Hier erfährst du einige Fakten über das politische System der USA.

Wiki zum Thema: Das politische System der USA

Landeskunde

The United States of America - Das politische System der USA


Das politische System der USA gründet auf ihrer 1787 in Kraft getretenen Verfassung. Diese Verfassung besteht aus sieben Artikeln und 27 Zusatzartikeln, welche die genaue Regierungsform bestimmen. Zu den Grundsätzen der amerikanischen Verfassung gehören Ideen wie die Freiheit von Religion und Meinung, die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und die Verantwortung der Regierung selbst vor den Bürgern. Die in der Verfassung beschriebene Regierungsform sieht einen Präsidenten als Staatsoberhaupt, militärischen Befehlshaber und Regierungschef vor. Der Präsident wird hierbei direkt von den Bürgern der USA gewählt, wobei er nicht Mitglied irgendeiner Partei sein muss, sondern auch als Einzelperson auftreten kann.
Gesetze werden vom sogenannten Kongress verabschiedet, der aus zwei Kammern besteht: dem Abgeordnetenhaus und dem Senat. Jeder Kammer fallen unterschiedliche Aufgaben zu und sie werden auf verschiedene Art und Weise gewählt. Zum Beispiel hat jeder der 50 amerikanischen Bundesstaaten das Recht auf zwei Senatoren im Senat.
Die Einhaltung der Verfassung wird vom Obersten Gerichtshof überwacht, der das höchste rechtssprechende Staatsorgan der USA darstellt. Des Weiteren kann es vorkommen, dass Volksentscheide zum Tragen kommen. So können Fragen wie Steuersenkungen oder auch die Abschaffung der Rassenquote von den Bürgern der USA entschieden werden.

Die USA besitzt ein Zweiparteiensystem, das aus den Republikanern und den Demokraten besteht. Anders als zum Beispiel in Deutschland haben diese beiden Parteien fast keine Strukturen und treten fast nur zu den Präsidentschaftswahlen auf. Man zahlt keine Beiträge, um sich seine Mitgliedschaft in einer der beiden Parteien zu sichern, sondern bekennt sich vielmehr zu den Ansichten und Zielen, die eine Partei vertritt. Ist man etwa gegen Abtreibung und Gleichstellung Homosexueller, so kommt als Partei am ehesten die der Republikaner in Frage.
Zusammengefasst sind die drei Säulen der Gewaltenteilung der USA: die Exekutive, die in Amerika vom Präsidenten vertreten wird; die Legislative, die aus dem Kongress besteht, und die Judikative, deren höchstes Organ der Oberste Gerichtshof ist. Das System „checks and balances“ kontrolliert hierbei die Aufteilung der Zuständigkeiten und stellt sicher, dass das Verbot der gegenseitigen Beeinflussung eingehalten wird. Es dient also zur Gewährleistung einer gegenseitigen Kontrolle.
Ein weiterer typischer Bestandteil des amerikanischen politischen Systems ist der Lobbyismus. Durch Lobbyismus versuchen bestimmte Interessengruppen, etwa durch persönliche Verbindungen, Einfluss auf die Exekutive und Legislative auszuüben.

Landeskunde

The United States of America – East Coast


„East Coast“ bezeichnet die Ostküste der Vereinigten Staaten, die am Atlantischen Ozean liegt. Sie beinhaltet Staaten wie New Hampshire, Maine, Rhode Island, New York und New Jersey und macht damit ca. 32 Prozent der US-Bevölkerung aus. Zwölf der ursprünglich 13 Kolonien des Vereinigten Königreichs in Nordamerika, die später zu den ursprünglichen Staaten der USA wurden, waren allesamt an der Ostküste.

An der „East Coast“ liegen nicht nur viele interessante Städte wie New York City, Boston, Washington oder Philadelphia, sondern auch große Finanzzentren und viele wichtige Universitäten des Landes, wie zum Beispiel Harvard University. Auch die allseits bekannten Niagarafälle befinden sich in der Region der East Coast.

Landeskunde

The United States of America - West Coast


Die Westküste der Vereinigten Staaten (West Coast) besteht aus den amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington.
An der Westküste befinden sich einige der größten amerikanischen Städte. Dazu gehören unter anderen auch Los Angeles, San Francisco, San Diego, Seattle und, in Kanada, Vancouver.Das Klima, vor allem in Küstennähe, ist das ganze Jahr über mediterran mit milden Temperaturen.


Seattle

Seattle ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Washington.

Der US-Bundesstaat Washington liegt im Nordwesten der USA und darf nicht mit der Hauptstadt der gesamten USA (Washington D.C.) verwechselt werden.
Der Bundesstaat hat rund 7 Mio. Einwohner, wovon ein großer Teil in Seattle lebt.

Seattle ist umgeben von Küstenstrichen, Wäldern, Bergen, Vulkanen und zahlreichen Inseln und Flüssen. Seattle ist außerdem für seine Musikszene (Jazz) bekannt.


Los Angeles

L.A. wird auch die „Stadt der Engel“ genannt. Der Name kommt aus dem Spanischen, da ganz Kalifornien anfangs eine spanische Kolonie war.

L.A. zählt zu den berühmtesten Städten der Welt und ist nach New York die größte Stadt der USA.

Hollywood ist ein Stadtteil in L.A., dessen Name für den Mittelpunkt der US-amerikanischen Filmindustrie steht. Weltweit bekannt ist der Hollywood-Schriftzug am Hang der Hollywood-Hills (Foto), der „Walk of Fame“ und der exklusive Stadtteil Beverly Hills, wo auch viele internationale Superstars wohnen. Auch die Oscars werden hier seit 2002 jedes Jahr vergeben.


San Francisco

San Francisco ist eine noch relativ junge Stadt. Sie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Entdeckung des Goldes in Kalifornien. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten (z.B. die Golden Gate Bridge: Foto), Kunst und Kultur, bunte Stadtviertel und eine wunderschöne Umgebung. Die Stadt ist relativ klein und kann zum Großteil zu Fuß erschlossen werden.
San Francisco liegt aber auch in einem Gebiet, das von Erdbeben heimgesucht werden kann.

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