Wetter und Klima
Wetter
Sonne, Regen, Wolken und Schnee kennen wir alle. Das Wetter bestimmt unseren Tag. Als Wetter bezeichnet man den spürbaren, kurzfristigen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche. Die verschiedenen Phänomene werden mit Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze und Kälte klassifiziert. Den Verlauf des Wetters bestimmt die von der Sonnenstrahlung und regionalen Energiebilanz geprägte atmosphärische Zirkulation.
Physikalisch lässt sich das Wetter durch Zustandsgrößen wie Temperatur, Druck und Dichte beschreiben. Diese Zustandsgrößen und weitere Daten, wie Niederschlagsmenge, Windgeschwindigkeit und Windrichtung, werden von Meteorologen in Wetterstationen und anderen Messstationen z.B. an Flugzeugen aufgezeichnet.
Besonders der Druck der Atmosphäre ist entscheidend dafür wie das Wetter wird. So haben Gebiete mit einem höheren Atmosphärendruck, sogenannte Hochdruckgebiete, tendenziell sonniges Wetter. Wohingegen Gebiete mit einem niedrigen Atmosphärendruck, sogenannte Tiefdruckgebiete, tendenziell wolkiges oder regnerisches Wetter haben.
Klima
Im Gegensatz zum Wetter ist das Klima keine lokale kurzfristige Betrachtung von Wetterphänomen, sondern eine globale und meist auch langfristige in Augenscheinnahme solcher Phänomene. Man kann festhalten, dass das Klima kontinental oder sogar weltweit zu betrachten ist. Außerdem ist es notwendig die Wetterphänomene eines längeren Zeitraums zu untersuchen. So können auch Aussagen über das Klima vor mehreren tausenden von Jahren getroffen werden. Informationen für diese genauen Aussagen, werden anhand von Eiskernbohrungen, Gesteinsuntersuchungen oder auch durch die Untersuchung versteinerter Pflanzen gewonnen.
Schwierigkeitsgrad 1
Arbeitsblatt-Nr. 12062